Bild folgtKI-generierte IllustrationCheilosia variabilis
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An ihrem glänzend schwarzen, fast metallisch wirkenden Körper lässt sich die Gemeine Erzschwebfliege (Cheilosia variabilis) sofort erkennen. Du beobachtest dieses heimische Insekt meist im typischen Schwirrflug (dem längeren Verharren in der Luft auf einer Stelle) direkt vor den Blüten in deinem Garten. Besonders im Frühling und Sommer steuert sie gezielt den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) und den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) an, um Nektar zu sammeln. Auch die Blüten der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) und verschiedene heimische Rosen (Rosa sp.) sind wichtige Futterquellen für diesen flinken Flieger. Da die Art oft auf der Großen Brennnessel (Urtica dioica) anzutreffen ist, hilft es ihr sehr, wenn du eine wilde Ecke in deinem Garten zulässt. Du förderst die etwa 8 bis 12 Millimeter große Schwebfliege am besten, indem du auf chemische Spritzmittel verzichtest und heimische Doldenblütler stehen lässt. Als Bestäuberin leistet sie einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Gesundheit deiner Grünanlage. Wer sie einmal im Sonnenlicht glänzen gesehen hat, erkennt sie immer wieder.
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Diese Schwebfliege ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel, kann weder beißen noch stechen und stellt somit keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere dar. Man kann sie ohne Bedenken aus nächster Nähe beim Blütenbesuch beobachten.
Die Gemeine Erzschwebfliege (Cheilosia variabilis) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, feuchte Wiesen und naturnahe Gärten. Mit einer Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern zählt sie zu den mittelgroßen Schwebfliegenarten. Charakteristisch für diese Gattung ist der meist einfarbig dunkle, metallisch glänzende Körper ohne die gelbe Warnzeichnung, die man von Wespen oder anderen Schwebfliegen kennt.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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