Bild folgtKI-generierte IllustrationCarrhotus xanthogramma (Latreille, 1819)
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Der Wipfelspringer (Carrhotus xanthogramma) ist eine flinke Springspinne (Salticidae), die Du an ihrem kompakten Körperbau und der dichten, oft bunt gemusterten Behaarung erkennst. Er verzichtet als aktiver Jäger auf ein klassisches Radnetz oder Fangnetz. Stattdessen nutzt er seine hervorragenden Augen, um Beute ausfindig zu machen und diese punktgenau anzuspringen. In Deinem Garten bewohnt er bevorzugt die höheren Regionen von Gebüschen und Baumkronen. Er ist ein nützlicher Mitbewohner, da er die Populationen von kleinen Insekten auf natürliche Weise reguliert. Du kannst das Tier fördern, indem Du Heckenstrukturen erhältst und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Das Belassen von Laub und Totholz bietet ihm zudem wichtige Rückzugsorte. Da er tagaktiv (während der hellen Stunden aktiv) ist, lässt er sich gut beobachten. Er nutzt beim Jagen einen Sicherheitsfaden aus Spinnseide, der ihn bei einem Sturz auffängt. Ein naturnaher Garten mit vielen vertikalen Strukturen ist sein idealer Lebensraum. Mit seiner Anwesenheit trägt er zur biologischen Vielfalt und zum natürlichen Gleichgewicht bei.
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Der Wipfelspringer ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Seine Beißwerkzeuge (Chelizeren) können die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb kein Grund zur Sorge besteht.
Diese Art gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und ist ein typischer Vertreter der Springspinnen (Salticidae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie vor allem in sonnigen Waldrandhabitaten vorkommt. Mit einer Größe von 5 bis 8 Millimetern gehört sie zu den markanten mittelgroßen Springspinnen unserer Region. Die Tiere leben räuberisch und fangen ihre Beute ohne Netz durch gezielte Sprünge.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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