Bild folgtKI-generierte IllustrationBriza maxima
Auch bekannt als: Briza maxima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Große Zittergras (Briza maxima) durch seine herzförmigen, flach zusammengedrückten Ährchen, die an haardünnen Stielen hängen und bei jedem Lufthauch zittern. Dieses einjährige Gras ist eine Bereicherung für deinen Naturgarten, da es Struktur bringt und als wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falter dient. Besonders der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren von seinem Vorkommen. Auch größere Gartenbesucher wie das Reh (Capreolus capreolus) nutzen die Pflanze gelegentlich als Äsung. Wenn du ein Auge für filigrane Details hast, wirst du an diesem tanzenden Gras viel Freude haben.
Tanzende Herzen im Wind: Ein Magnet für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungs- und Beobachtungsdaten spielt das Große Zittergras eine wichtige Rolle für verschiedene Dickkopffalter. Zu den Nutznießern gehören Arten wie der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch mediterran geprägte Wanderfalter wie der Borbo-Dickkopffalter (Borbo borbonica) oder Gegenes nostrodamus suchen das Gras auf. Neben Insekten nutzt auch das Reh (Capreolus capreolus) die Pflanze als Futterquelle. Die Samen dienen im Spätsommer zudem kleineren Vögeln als Nahrung.
Bitte beachte, dass das Große Zittergras (Briza maxima) als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, solltest du bei Kleinkindern im Garten vorsichtig sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unwohlsein kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.41 m
Standort: Wähle einen warmen, sonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Das Gras bevorzugt durchlässige Erde, die nicht zur Staunässe neigt.
Pflanzzeit: Du kannst das Zittergras im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November aussäen oder pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist.
Wasserbedarf: In der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist es recht genügsam.
Vermehrung: Da es einjährig ist, solltest du die Samenstände im Sommer ausreifen lassen, damit es sich selbst versorgen kann.
Pflege: Ein Rückschnitt ist erst nach der Samenreife im späten Sommer oder Herbst nötig.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich optisch hervorragend durch ihre unterschiedlichen Texturen.
Das Große Zittergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort vor allem warme Standorte. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern und bildet lockere Horste. Auffällig sind die bis zu 25 Millimeter langen, strohfarbenen bis leicht rötlich überlaufenen Ährchen, die morphologisch eine Besonderheit in der heimischen Grasflora darstellen.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →