Bild folgtKI-generierte IllustrationApoda limacodes (Hufnagel, 1766)
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Die Große Schildmotte (Apoda limacodes) fällt durch ihre kompakte Gestalt und ein extrem geringes Körpergewicht von nur 0,0116 Gramm auf. Dieser unauffällige Nachtfalter ist in deinem Garten ein heimischer Bewohner, der meist im Kronenbereich von Laubbäumen lebt. Das Tier ist monophag (auf eine sehr spezialisierte Nahrung angewiesen) und zeigt eine enge Bindung an bestimmte Wald- und Gartenstrukturen. In seiner ökologischen Rolle dient der Falter als wichtige Nahrungsquelle für Fledermäuse und Vögel. Die erwachsenen Tiere nehmen oft keine Nahrung mehr auf, während die Larven an den Blättern ihrer Wirtspflanzen fressen. Um diese Art zu fördern, solltest du den Garten naturnah gestalten und auf Pestizide verzichten. Das Belassen von Laubbäumen wie der Stiel-Eiche (Quercus robur), der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica) oder der Hänge-Birke (Betula pendula) ist die wirkungsvollste Schutzmaßnahme. Auch die Anpflanzung der Rot-Eiche (Quercus rubra) oder der Zerr-Eiche (Quercus cerris) bietet wertvollen Lebensraum. Ein solcher Garten wird so zum Rückzugsort für diesen spezialisierten Schneckenspinner.
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Die Große Schildmotte ist für Menschen und Haustiere völlig harmlos. Sie gilt nicht als Schädling und verursacht keine nennenswerten Schäden an deinen Gartenpflanzen.
Die Große Schildmotte (Apoda limacodes) wird taxonomisch in die Familie der Schneckenspinner (Limacodidae) eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Die Art gilt als monophag (auf eine sehr spezialisierte Auswahl an Futterpflanzen beschränkt) und ist eng an strukturreiche Laubwälder gebunden. Mit einer Körpermasse von nur 0,0116 Gramm gehört sie zu den kleinsten heimischen Nachtfaltern.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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