Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthyllis montana
Auch bekannt als: Berg-Wundklee, Anthyllis montana ssp. montana
4
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Berg-Wundklee (Anthyllis montana) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Pflanze bildet dichte, silbrig-graue Polster, aus denen von Mai bis Juni rundliche, rötlich-violette Blütenköpfe ragen. Da er auf trockenen Flächen gedeiht, bietest du mit ihm wertvollen Lebensraum in Bereichen, die sonst oft kahl bleiben. Du tust damit aktiv etwas für die regionale Artenvielfalt, indem du eine spezialisierte Nischenpflanze kultivierst. Hol dir ein Stück Alpen-Natur direkt an deine Gartenmauer.
Alpiner Polsterkünstler: Der Berg-Wundklee trotzt Hitze und schenkt Struktur.
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In der Zeit von Mai bis Juni stellt der Berg-Wundklee eine verlässliche Nahrungsquelle dar. Da er in Österreich heimisch ist, ist er perfekt in das lokale Ökosystem integriert. Als Schmetterlingsblütler hält er Nektar für Insekten mit entsprechend langen Rüsseln bereit, die die Kraft haben, die Blütenklappe zu öffnen. Seine dichten, behaarten Polster dienen zudem als geschützter Rückzugsraum für kleine Bodenbewohner in sonnenexponierten Lagen. Da er Stickstoff im Boden anreichert, verbessert er auf natürliche Weise die Bodenqualität für nachfolgende alpine Pflanzengesellschaften.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Es besteht jedoch keine akute Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wildpflanzen in ähnlichen Lebensräumen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.06 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz, idealerweise in Südausrichtung.
Boden: Der Boden muss kalkreich, steinig und sehr durchlässig sein. Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt die Pflanze gar nicht.
Pflanzzeit: Du kannst ihn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da die Art sehr langsam wächst, ist ein Rückschnitt nicht erforderlich. Dünger braucht er keinen, da er als Leguminose (Pflanze, die Stickstoff im Boden bindet) autark ist.
Vermehrung: Eine Vermehrung erfolgt am besten über die Aussaat der Samen im Frühjahr.
Kombination: Eine hervorragende Partnerin ist die Echte Alpen-Aster (Aster alpinus) – beide teilen die Vorliebe für trockene Kalkböden und ergänzen sich hervorragend in der Struktur ihrer Polster.
Der Berg-Wundklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist primär in den Gebirgsregionen Österreichs beheimatet. Er wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Felsschuttfluren (steinige Flächen mit lockerem Gestein) und in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Morphologisch auffällig ist sein Wuchs als Halbstrauch, bei dem die Triebe an der Basis verholzen. Die gefiederten Blätter sind durch eine feine, seidige Behaarung vor Austrocknung geschützt, was ihm sein charakteristisches silbriges Aussehen verleiht.
1 Video zu Berg-Wundklee

4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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