Bild folgtKI-generierte IllustrationAllium carinatum
Auch bekannt als: Kiellauch, Kiel-Lauch
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Arten
interagieren
56
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Gekielten Lauch an seinen grazilen, purpurfarbenen Blüten, die an langen Stielen fast schwerelos wirken, und den charakteristischen, zwei sehr langen Hüllblättern, die den Blütenstand weit überragen. Als gefährdete Art der Roten Liste (Kategorie 3) ist er ein wertvoller Schatz für deinen Naturgarten. Er besiedelt Standorte, an denen viele andere Pflanzen aufgeben, und hilft so, die Vielfalt auf trockenen Flächen zu bewahren. Wenn du einen sonnigen, mageren Gartenplatz hast, gibst du dieser seltenen heimischen Wildpflanze ein sicheres Zuhause und förderst eine Art, die in der freien Natur immer seltener wird.
Seltener Überlebenskünstler: Purpurrote Blütenpracht von April bis September.
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Mit seiner außergewöhnlich langen Blütezeit von April bis September bietet der Gekielte Lauch über viele Monate hinweg eine konstante Struktur in der Gartenlandschaft. Er ist als indigene (einheimische) Art perfekt an unser Klima angepasst und gilt laut Roter Liste als gefährdet (Stufe 3). Sein Erhalt im Garten trägt direkt zur Sicherung seltener Genressourcen bei. Da er sowohl Samen als auch Brutknollen bildet, stellt er eine vielseitige Ressource innerhalb seines Lebensraums dar. Spezifische Bestäuberdaten zu einzelnen Insektenarten liegen derzeit nicht vor, doch seine Präsenz bereichert das Angebot auf ökologisch wertvollen Magerstandorten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle für den Gekielten Lauch einen Platz in der vollen Sonne.
Der Boden sollte ein Schwachzehrer-Milieu (nährstoffarmer Boden) bieten und sehr gut durchlässig sein.
Die Pflanze bevorzugt Trockenheit; Staunässe (stehendes Wasser) musst du unbedingt vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Setze die Zwiebeln etwa 5 bis 8 Zentimeter tief in die Erde.
Zusätzliches Düngen ist nicht erforderlich und schadet der Standfestigkeit eher.
Gießen ist nur in extremen Hitzeperioden unmittelbar nach der Pflanzung nötig.
Die Vermehrung gelingt leicht über die im Spätsommer reifenden Brutknollen im Blütenstand.
Lasse die vertrockneten Stängel über den Winter stehen, um die Zwiebel im Boden zu schützen.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – beide besiedeln ähnliche Magerstandorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Gekielte Lauch (Allium carinatum) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Waldränder. Er wächst aus Zwiebeln und erreicht Wuchshöhen, bei denen die rinnigen, schmalen Blätter meist nur den unteren Stängelabschnitt umschließen. Ein besonderes Merkmal ist die Bildung von Brutknollen direkt im Blütenstand, die neben den Samen der Vermehrung dienen.
2 Videos zu Gekielter Lauch


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7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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