Bild folgtKI-generierte IllustrationColumba oenas
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Die Hohltaube erkennst du an ihrem schlichten, blaugrauen Gefieder ohne weiße Flecken und ihrem dumpfen, zweisilbigen Ruf. Als einzige unserer heimischen Tauben brütet sie bevorzugt in Baumhöhlen, was sie zu einem klassischen Höhlenbrüter (Tier, das in Höhlen nistet) macht. In deinem Garten tritt sie eher unauffällig als Körnerfresser (Samenfresser) auf, bereichert ihren Speiseplan aber gezielt mit Früchten. Sie besucht besonders gerne Gehölze wie den Schwarzen Holunder, die Vogel-Kirsche oder den Blutroten Hartriegel. Da sie oft als Kurzstreckenzieher (zieht nur über geringe Distanzen) eingestuft wird, kehrt sie meist schon im Februar zu uns zurück. Du kannst diesen nützlichen Vögeln helfen, indem du alten Baumbestand mit Naturhöhlen erhältst oder große Nistkästen anbringst. Auch das Pflanzen von heimischen Sträuchern wie dem Echten Faulbaum oder der Gewöhnlichen Vogelbeere bietet ihr eine wichtige Nahrungsgrundlage. Achte darauf, deinen Garten naturnah zu belassen, damit sie ausreichend Samen und Beeren findet. Ein pestizidfreier (frei von chemischen Bekämpfungsmitteln) Garten ist für ihr Überleben entscheidend.
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Die Hohltaube ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt, weshalb du ihre Brutstätten niemals stören oder beschädigen darfst. Da sie sehr schreckhaft reagiert, solltest du während der Brutzeit einen respektvollen Abstand zu bekannten Nesthöhlen einhalten.
Körper
Flügelspannweite
21.48 cm
Gewicht
296 g
Max. Lebensalter
12.6 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2, 3.5× pro Jahr
Bebrütungsdauer
17 Tage
Ausflugalter
25 Tage
Geschlechtsreife
~1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Die Hohltaube (Columba oenas) gehört zur Familie der Tauben (Columbidae) und ist in weiten Teilen Europas heimisch. Von der häufigeren Ringeltaube unterscheidet sie sich durch das Fehlen weißer Gefiederpartien an Hals und Flügeln sowie durch ihre dunkle Iris (Regenbogenhaut des Auges). Sie besiedelt lichte Wälder und parkähnliche Landschaften, findet aber zunehmend in großen Gärten mit altem Baumbestand eine Heimat. Ihre Lebensweise ist eng an das Vorhandensein von Schwarzspechthöhlen oder ähnlichen natürlichen Hohlräumen gebunden.
12 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
•Europäische Umweltagentur / EEA (2021) — Article 12 Birds Directive Reporting 2013–2018: Bird Check List (season=B, presence=PRE, non_native=N). European Environment Agency, Kopenhagen. https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/article-12-database-birds-directive-2 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →