Bild folgtKI-generierte IllustrationVincenzellus ruficollis (Panzer, 1794)
Panzer, 1794
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Der Rinden-Schnabelkäfer fällt durch seinen leuchtend roten Halsschild und die metallisch blau-grün glänzenden Flügeldecken sofort ins Auge. Dieser kleine Käfer ist ein typischer Bewohner unserer heimischen Gärten und lebt bevorzugt an Stellen mit altem Holzbestand. Du findest ihn oft unter lockerer Rinde oder auf Baumstämmen, wo er sich flink bewegt. Die Larven dieser Art entwickeln sich im Holz und sind für ihre Entwicklung auf die Hainbuche oder die Gewöhnliche Buche angewiesen. Als Teil der Zersetzungsgemeinschaft leistet das Tier einen wichtigen Beitrag zum Stoffkreislauf im Garten. Er hilft dabei, organisches Material abzubauen und fördert so die natürliche Humusbildung (Entstehung von fruchtbarem Boden). In deinem Garten ist er ein nützlicher Helfer, der anzeigt, dass ökologische Nischen vorhanden sind. Du kannst den Käfer fördern, indem du Totholzstapel anlegst oder abgestorbene Äste an Laubbäumen belässt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie dieser farbenfrohe Geselle die Rindenoberflächen nach Nahrung absucht. Da er keine lebenden Pflanzen schädigt, ist er ein gern gesehener Gast in jedem naturnahen Garten.
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Dieser Käfer ist für Menschen, Haustiere und Gartenpflanzen absolut harmlos. Er besitzt weder Wehrstacheln noch Gifte und tritt nicht als Schädling an gesundem Pflanzengewebe auf. Ein besonderer Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz besteht nicht, dennoch ist er als Teil der lokalen Biodiversität (Artenvielfalt) wertvoll.
Vincenzellus ruficollis gehört zur Familie der Salpingidae (Rinden-Schnabelkäfer) innerhalb der Ordnung der Käfer. Die Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, weit verbreitet und heimisch. Er besiedelt bevorzugt Laubwälder sowie gärtnerische Grünanlagen mit altem Baumbestand. Die Bindung an spezifische Holzarten macht ihn zu einem interessanten Vertreter der spezialisierten Totholzfauna.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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