Bild folgtKI-generierte IllustrationSpartium junceum
Auch bekannt als: Spanischer Ginster, Binsenginster, Pfriemenginster
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Arten
interagieren
73
Interaktionen
dokumentiert
An ihren rutenförmigen, fast blattlosen grünen Zweigen und den leuchtend gelben Schmetterlingsblüten (eine spezielle Blütenform mit Fahne, Flügeln und Schiffchen) lässt sich die Pfriemenginster (Spartium junceum) sofort erkennen. In deinem Garten ist sie besonders wertvoll, da sie bereits im März und April blüht und somit eine der ersten Energiequellen des Jahres darstellt. Da für diese Art keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insekten vorliegen, dient sie als wichtige Tankstelle für Generalisten (Insekten ohne spezielle Futterpflanzen-Bindung). Mit ihrem markanten Wuchs setzt sie architektonische Akzente in sonnigen Beeten. Du kannst mit dieser Pflanze schon sehr zeitig im Jahr Farbe und Leben in deine grüne Oase bringen.
Leuchtend gelber Frühstart: Die erste große Nektartankstelle ab März.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pfriemenginster (Spartium junceum) aufgrund ihrer frühen Blütezeit von März bis April ökologisch bedeutsam. In diesen Monaten ist das allgemeine Nahrungsangebot oft noch knapp, weshalb die leuchtenden Blüten wichtige Ressourcen bereitstellen. Da keine spezifischen Artbeziehungen in der Datenbank hinterlegt sind, profitiert vor allem die Gruppe der früh fliegenden Insekten von dem Nektarangebot. Die Samenreife im Sommer stellt zudem ein potenzielles Futterangebot für Vögel dar. Mit ihrer Pflanzung trägst du zur Grundversorgung deines lokalen Ökosystems bei, bevor die Hauptblütezeit vieler anderer Arten beginnt.
Achtung: Die Pfriemenginster (Spartium junceum) ist nicht kindersicher. Alle Pflanzenteile sind giftig und sollten nicht verzehrt werden. Achte daher auf eine entsprechende Standortwahl, wenn kleine Kinder oder Haustiere deinen Garten nutzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.87 m
Wähle für die Pfriemenginster (Spartium junceum) einen Standort in voller Sonne aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein, da Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) nicht vertragen wird.
Die ideale Pflanzzeit ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Hebe das Pflanzloch etwa doppelt so groß wie den Wurzelballen aus, um das Anwachsen zu erleichtern.
In der ersten Zeit nach der Pflanzung solltest du regelmäßig gießen, danach ist die Pflanze sehr trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte helfen, die Form zu erhalten.
Dünger benötigt sie kaum, da sie als Leguminose (Stickstoffsammler) ihren Nährstoffbedarf teilweise selbst decken kann.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Aussaat im zeitigen Frühjahr.
Da sie in Österreich heimisch ist, kommt sie mit den dortigen klimatischen Bedingungen gut zurecht.
Gute Partnerin: Die Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Vorliebe für trockene, sonnige Plätze und bieten gemeinsam ein langes Blütenfenster für Insekten.
Die Pfriemenginster (Spartium junceum) ist ein ausdauernder Strauch, der in Österreich heimisch ist. Sie zeichnet sich durch ihre rutenförmigen Triebe aus, die auch ohne Blätter Photosynthese (Energiegewinnung durch Sonnenlicht) betreiben können. Als Mitglied der Schmetterlingsblütler besiedelt sie bevorzugt trockene und sonnige Standorte. Die Pflanze erreicht eine stattliche Größe und ist gut an karge Bodenverhältnisse angepasst.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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