Bild folgtKI-generierte IllustrationSisymbrium altissimum
Auch bekannt als: Sisymbrium altissimum, Ungarische Rauke
7
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
An den zarten, blassgelben Blüten und den weit ausladenden, fast sparrigen Zweigen lässt sich die Hohe Rauke sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein wunderbarer Zuwachs für deinen Garten, wenn du gezielt den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) unterstützen möchtest, der sie als Nektarqualle schätzt. Auch die Honigbiene findet sich regelmäßig an den Blüten ein, um Vorräte zu sammeln. Da sie trockene Standorte liebt, ist sie die perfekte Wahl für sonnige Ecken, die wenig Pflege beanspruchen sollen. Wenn du also eine Pflanze suchst, die ökologischen Nutzen mit Robustheit vereint, liegst du hier genau richtig.
Zuverlässige Nektarquelle für den Kleinen Kohlweißling an sonnigen Standorten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Hohe Rauke eine wichtige Futterpflanze für spezialisierte Insekten. Besonders der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) nutzt die Pflanze intensiv als Nektarquelle während der Sommermonate von Mai bis Juli. Auch Honigbienen profitieren stark von dem verlässlichen Angebot an Pollen und Nektar. Da sie auch auf kargen Böden gedeiht, bietet sie in Schottergärten oder an sonnigen Böschungen einen Lebensraum, den viele Zierpflanzen nicht besiedeln können. Die vertrockneten Stängel dienen im Winter zudem als wichtiger Rückzugsort für kleine Nützlinge, die dort die kalte Jahreszeit überdauern.
Bitte beachte, dass die Hohe Rauke als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn sie keine direkten, hochgiftigen Doppelgänger unter den heimischen Arten hat, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Achte besonders darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.49 m
Wähle einen Standort in voller Sonne, da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte trocken bis mäßig trocken sein; normale Gartenerde ohne Staunässe ist ideal.
Als Pflanzzeit bieten sich das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst von September bis November an.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da sie eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze, die Nährstoffe aus dem Boden lösen) eingeht.
Gießen musst du nur in extremen Trockenperioden, da sie sehr anpassungsfähig ist.
Die Vermehrung erfolgt über Samen, die du nach der Reife im Spätsommer einfach an Ort und Stelle belassen kannst.
Im Februar kannst du die alten Stängel des Vorjahres zurückschneiden, falls sie im Beet stören.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) – beide Arten teilen die Vorliebe für trockene, sonnige Plätze und bieten eine zeitlich versetzte Blüte für Insekten.
Die Hohe Rauke gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als etablierter Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen) und kommt hervorragend mit trockenen Bedingungen zurecht. Charakteristisch ist ihr verzweigter Wuchs, der ihr im Winter ein markantes Profil verleiht. Als Mittelzehrer benötigt sie einen Boden mit normalem Nährstoffgehalt, ohne dabei übermäßige Ansprüche an die Bodenstruktur zu stellen.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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