Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia rosmarinus
Auch bekannt als: Meertau, Salvia rosmarinus
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Arten
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dokumentiert
Unverwechselbar ist der Rosmarin (Salvia rosmarinus) durch seine schmalen, nadelartigen Blätter und den intensiven, harzigen Duft, der sofort an warme Sommertage erinnert. In deinem Naturgarten spielt er eine zentrale Rolle, da er bereits ab Februar blüht und damit eine der ersten lebenswichtigen Nektarquellen für früh fliegende Insekten darstellt. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und erwachende Hummelköniginnen sind auf diese frühe Energie angewiesen. Schau doch mal genau hin, wer sich an den hellblauen Blüten tummelt, während der restliche Garten noch ruht.
Erste Hilfe ab Februar: Der aromatische Frühstarter für deine Wildbienen.
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Mit seiner frühen Blütezeit von Februar bis April füllt der Rosmarin eine gefährliche Nahrungslücke im Vorfrühling. Während viele heimische Stauden noch im Winterschlaf sind, bietet er bereits Nektar für Bestäuber, die bei den ersten Sonnenstrahlen aktiv werden. Davon profitieren insbesondere Wildbienenarten wie die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Da die Pflanze immergrün ist, bietet sie zudem ganzjährig Struktur und Deckung für bodennah lebende Insekten. Mangels spezifischer Datenbankwerte zur Nektarmenge stützt sich diese Einschätzung auf die phänologische Bedeutung der frühen Blüte für das Überleben von Insektenvölkern in der kritischen Auswinterungsphase.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
Feb – Apr
Standort: Wähle einen vollsonnigen und windgeschützten Platz im Garten. Ellenberg Lichtwert 9 bedeutet, dass die Pflanze volles Sonnenlicht ohne Beschattung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher kalkhaltig sein. Ellenberg Feuchtewert 2 bis 3 signalisiert, dass ein trockener bis frischer Boden ideal ist.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein moderater Rückschnitt nach der Blüte im April verhindert das Verholzen und hält den Strauch kompakt.
Vermehrung: Dies gelingt am leichtesten durch Stecklinge im Frühsommer.
Winter: In sehr rauen Lagen ist ein leichter Schutz mit Reisig empfehlenswert.
Kombinationsempfehlung: Eine ideale Partnerin ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Beide sind heimische Lippenblütler, teilen identische Standortansprüche und fördern gemeinsam die Vielfalt spezialisierter Wildbienen.
Der Rosmarin wird heute botanisch der Gattung Salvia innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) zugeordnet. Er wächst als immergrüner Halbstrauch und erreicht oft beträchtliche Höhen, wobei seine Blattränder charakteristisch nach unten eingerollt sind, um sich vor Austrocknung zu schützen. In unserer Region ist er vor allem in Österreich heimisch und besiedelt dort warme, felsige Standorte. Die Pflanze ist perfekt an trockene Bedingungen angepasst und übersteht dank ihrer ledrigen Blätter auch längere Hitzeperioden problemlos.
10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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