Bild folgtKI-generierte IllustrationReichardia picroides
Auch bekannt als: Reichardia picroides
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dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Korbblüten und den blaugrünen, leicht fleischigen Blättern lässt sich die Französische Reichardie (Reichardia picroides) sofort erkennen. Sie ist eine wertvolle Bereicherung für den Naturgarten, da sie als eine der wenigen Arten eine extrem lange Blütezeit von März bis November aufweist. In Zeiten, in denen viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, stellt sie eine konstante Futterquelle für verschiedene Bestäuber dar. Da sie sehr trockenheitsresistent ist, eignet sie sich hervorragend für Standorte, die der prallen Sonne ausgesetzt sind. Wenn du eine pflegeleichte und ausdauernde Pflanze suchst, die auch heiße Sommer problemlos übersteht, ist sie die richtige Wahl für dich.
Blütenpracht von März bis November: Ein Dauerbrenner für sonnige Gartenplätze.
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Die ökologische Bedeutung der Französischen Reichardie liegt vor allem in ihrer außergewöhnlichen Ausdauer. Durch die Blütezeit von März bis November schließt sie kritische Versorgungslücken im zeitigen Frühjahr und im späten Herbst. Als Korbblütler ist ihr Nektar für eine Vielzahl von Insekten mit unterschiedlichen Rüssellängen leicht zugänglich. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie allgemein als stabilisierende Komponente im Ökosystem zu betrachten. Die im Herbst reifenden Samen bieten zudem eine potenzielle Nahrungsgrundlage für die natürliche Ausbreitung am Standort.
Die Französische Reichardie wird als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält in ihren Stängeln einen weißen Milchsaft (Pflanzensekret), der bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen kann. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, dennoch sollte auf einen vorsichtigen Umgang geachtet werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.3 m
Wähle für die Französische Reichardie einen vollsonnigen und warmen Standort im Garten.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um ihrem natürlichen Lebensraum zu entsprechen.
Staunässe (Wasseransammlungen im Boden) verträgt die Pflanze nicht; eine Drainage aus Sand oder Kies ist bei schweren Böden ratsam.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Einmal etabliert, benötigt sie kaum zusätzliche Bewässerung und kommt mit sommerlicher Hitze sehr gut zurecht.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Aussaat der Samen im Frühjahr.
Da die Pflanze bis in den November blüht, ist ein Rückschnitt erst im späten Winter oder zeitigen Frühjahr zu empfehlen.
Gute Partnerin: Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – beide Arten teilen die Vorliebe für trockene Magerstandorte und ergänzen sich optisch durch ihre gegensätzlichen Farben hervorragend.
Die Französische Reichardie (Reichardia picroides) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist primär im Mittelmeerraum beheimatet, besiedelt aber auch in Mitteleuropa bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren. Die Pflanze wächst meist mehrjährig und bildet eine grundständige Blattrosette aus. Besonders markant sind die dachziegelartig angeordneten Hüllblätter (Blättchen unter dem Blütenkopf), die oft einen hellen Hautrand besitzen und den Blütenstand stützen.
23 Arten interagieren mit dieser Pflanze
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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