Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus polyanthemos
Auch bekannt als: Polyanthemusähnlicher Hahnenfuß, Polyanthemusähnlicher Hain-Hahnenfuß, Verschiedenschnabeliger Hain-Hahnenfuß
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Arten
interagieren
21
Interaktionen
dokumentiert
An den glänzend goldgelben Schalenblüten und den tief eingeschnittenen Blättern lässt sich der Vielblütige Hahnenfuß sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist für deinen Garten ein echter Gewinn, da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste (Status V, Hinweis auf Bestandsrückgang) steht und so deinen Schutz verdient. Durch ihre lange Blütezeit von Mai bis August stellt sie über viele Wochen hinweg eine verlässliche Nahrungsquelle für die Tierwelt deiner Umgebung dar. Da die Art indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das ökologische Gefüge deines Gartens ein. Du leistest mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Erhalt der regionalen Flora in Deutschland und Österreich. Hol dir dieses Stück ursprünglicher Wiesen-Natur direkt vor deine Haustür.
Schütze eine gefährdete Schönheit: Goldgelber Wiesen-Charme von Mai bis August.
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Als heimische Wildpflanze spielt der Vielblütige Hahnenfuß eine wesentliche Rolle für die biologische Vielfalt, auch wenn für diese spezifische Art derzeit keine Einzelnachweise für spezialisierte Insekten in meiner Datenbank vorliegen. Die lange Blütezeit von Mai bis August macht ihn zu einer beständigen Tankstelle für Pollen- und Nektarsucher in der Sommerzeit. Da er auf der Vorwarnliste (Status V) geführt wird, zählt jeder Gartenstandort als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum für Pflanzen und Tiere). Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist er optimal an die regionalen Umweltbedingungen angepasst. Die im Spätsommer reifenden Samen bieten zudem eine natürliche Nahrungsgrundlage für verschiedene Bewohner der Krautschicht (die bodennahe Pflanzenebene). Mit der Pflanzung förderst du gezielt den Erhalt einer gefährdeten heimischen Pflanzenart.
Der Vielblütige Hahnenfuß ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile giftig sind. Die enthaltenen Stoffe können bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen und bei Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen. Achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze essen, und trage beim Rückschnitt sicherheitshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.45 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Die Erde sollte mäßig nährstoffreich und frisch, also weder zu trocken noch staunass, sein.
Du kannst die Pflanze idealerweise im Frühjahr von März bis Mai in den Boden bringen.
Alternativ bietet sich der Herbst von September bis Ende November als Pflanzzeit an, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Da die Pflanze die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen) nutzt, solltest du auf chemische Düngemittel verzichten.
Die Pflege ist denkbar einfach: Lass die verblühten Stängel im Spätsommer stehen, damit die Samen ausreifen können.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat, wodurch sich die Pflanze ihren Platz im Garten selbst sucht.
Eine Düngung ist in normalem Gartenboden meist nicht erforderlich.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Margerite (*Leucanthemum vulgare*) - beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche und bilden zusammen ein klassisches Bild einer heimischen Blumenwiese.
Der Vielblütige Hahnenfuß gehört zur Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst kalkhaltige, mäßig trockene Wiesen und lichte Waldränder. Er wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und zeichnet sich morphologisch durch seine behaarten Stängel und die charakteristischen, handförmig geteilten Laubblätter aus. Als Indigen (ursprünglich einheimische Art) oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor dem Jahr 1492 eingeführt wurde) ist er ein fester Bestandteil unserer mitteleuropäischen Pflanzenwelt.
3 Videos zu Vielblütiger Hahnenfuß



9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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