Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus gramineus
Auch bekannt als: Grasblättriger Hahnenfuß
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Auffällig sind die schmalen, grasähnlichen Blätter, die dem Grasblättrigen Hahnenfuß (Ranunculus gramineus) seinen Namen geben und ihn sofort von anderen Hahnenfuß-Arten unterscheiden. Mit seinen leuchtend gelben Schalenblüten setzt er im Mai markante Farbakzente in Deinem Garten. Er ist ein wertvoller Spezialist für extrem trockene Standorte, an denen viele andere Pflanzen kaum überleben könnten. In seinem kurzen Blütefenster bietet er eine wichtige Anlaufstelle für Pollenfresser wie Schwebfliegen oder kleine Käferarten. Du wirst sehen, wie dieser robuste Frühjahrsblüher Deinen Steingarten oder Trockenmauern bereichert.
Goldgelber Überlebenskünstler für Deine sonnigsten Trockenplätze im Garten.
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Nach aktuellen Beobachtungen spielt der Grasblättrige Hahnenfuß (Ranunculus gramineus) eine wichtige Rolle für die Biodiversität im späten Frühjahr. Seine Blütezeit im Mai füllt eine Lücke, bevor die sommerlichen Hochstauden ihre volle Pracht entfalten. Da für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich jedoch aus der Gattung ableiten, dass die offenen Blüten leicht zugänglichen Nektar für verschiedene Insektengruppen bieten. Besonders Kurzrüssler wie Schwebfliegen profitieren von dem einfachen Zugang zu den Pollenvorräten. In Deinem Naturgarten dient er somit als zuverlässige Futterstation an Standorten, die für viele andere heimische Blumen zu trocken wären.
Der Grasblättrige Hahnenfuß ist nicht kindersicher, da er wie alle Hahnenfußgewächse giftige Inhaltsstoffe enthält. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann zu einer Hahnenfußdermatitis (Hautreizungen und Blasenbildung) führen. Achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.12 m
Wähle einen vollsonnigen Platz aus, da die Pflanze viel Wärme benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein; Staunässe verträgt sie gar nicht.
Ein kalkhaltiger Untergrund entspricht ihrem natürlichen Lebensraum in den Bergen und Trockenrasen.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Da die Art an karge Verhältnisse angepasst ist, musst Du sie nicht düngen.
Nach der Blüte im Mai zieht sich die Pflanze oft zurück, um die Sommertrockenheit zu überstehen.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, Du kannst die Samenstände für die natürliche Versamung stehen lassen.
Die Vermehrung gelingt am besten durch Teilung des Wurzelstocks im Herbst.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und ergänzen sich in ihrer Wuchsform hervorragend.
Der Grasblättrige Hahnenfuß (Ranunculus gramineus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist vorwiegend im Mittelmeerraum und Südwesten Europas beheimatet, wo er bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) wächst. Unverwechselbar machen ihn seine blaugrünen, ganzrandigen Blätter, die eher an ein Ziergras als an einen typischen Hahnenfuß erinnern. Die ausdauernde Staude erreicht eine Höhe von 20 bis 40 Zentimetern und bildet kräftige, meist kahle Stängel aus, die im Frühling die goldgelben Blüten tragen.
3 Videos zu Grasblättriger Hahnenfuß



13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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