Bild folgtKI-generierte IllustrationPhilodromus dispar Walckenaer, 1826
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Der Zweifarbflachstrecker erreicht eine Körperlänge von etwa fünf Millimetern und fällt durch einen ausgeprägten Sexualdimorphismus (deutliche Unterschiede im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen) auf. Während die Männchen fast schwarz glänzen, tragen die Weibchen ein unauffälliges Braun zur Tarnung. Diese Spinne betreibt eine geschickte Lauerjagd (das Warten auf Beute ohne ein Fangnetz) und überwältigt ihre Nahrung durch Schnelligkeit. In Deinem Garten nutzt sie bevorzugt die Krautschicht sowie die Rinde von Bäumen als Habitat (natürlicher Lebensraum), wo sie dank ihres flachen Körpers in kleinste Spalten schlüpft. Als fleißiger Vertilger von Blattläusen und kleinen Mücken ist sie ein nützlicher Helfer bei der natürlichen Schädlingsregulierung. Du kannst das Tier unterstützen, indem Du im Herbst abgestorbene Pflanzenteile im Garten belässt, da diese als wichtiges Winterquartier dienen. Auf den Einsatz von chemischen Mitteln solltest Du verzichten, um die Bestände dieser Räuber zu schonen. Dichte Hecken und Gehölze bieten zudem ideale Bedingungen für die Fortpflanzung. Beobachte im Frühjahr einmal die flinken Bewegungen, wenn die Tiere auf Blättern nach Beute suchen.
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Diese Laufspinne ist für Menschen vollkommen harmlos und flüchtet bei Störung sofort. Ihre Kieferklauen (die Mundwerkzeuge der Spinnen) sind zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Es besteht keinerlei Verletzungsgefahr für Dich oder Deine Haustiere.
Der Zweifarbflachstrecker (Philodromus dispar) wird taxonomisch (nach der biologischen Ordnung) in die Familie der Laufspinnen (Philodromidae) eingegliedert. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo die Art als heimisch gilt. Die Tiere leben räuberisch und sind aktive Jäger, die keine Radnetze (kreisförmige Fangnetze) weben. Mit einer Körperlänge von vier bis sechs Millimetern sind sie typische Bewohner der Strauch- und Baumschichten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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