Bild folgtKI-generierte IllustrationPanurgus dentipes
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Die Spitzzähnige Zottelbiene ist eine kleine, tiefschwarz glänzende Wildbiene mit auffällig buschig behaarten Hinterbeinen zum Pollentransport. Du kannst sie in deinem Garten vor allem an ihren flinken Bewegungen auf gelben Blüten erkennen. Diese Art nistet im Boden, wo die Weibchen selbstständig Gänge und Brutkammern in die Erde graben. Sie ist oligolektisch (auf wenige Pollenquellen spezialisiert) und benötigt zwingend Korbblütler (Pflanzen mit körbchenartigen Blütenständen) für ihre Nachkommen. Ihre Flugzeit liegt im Hochsommer, primär in den Monaten Juli und August. Zu ihren bevorzugten Pollenquellen zählen das Gewöhnliche Bitterkraut (Picris hieracioides), das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) und der Steifhaarige Löwenzahn (Leontodon hispidus). Um sie zu unterstützen, solltest du im Garten offene Bodenstellen ohne Bewuchs erhalten. Künstliche Nisthilfen aus Holz oder Halmen nimmt sie nicht an, da sie ausschließlich Erdböden besiedelt. Durch das Belassen dieser Wildkräutern an sonnigen Plätzen förderst du ihre Lebensgrundlage. Als effiziente Bestäuberin trägt sie zur biologischen Vielfalt in deiner direkten Umgebung bei.
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Diese Wildbiene ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Ihr winziger Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen, zudem flieht sie eher bei Störung. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in ihrem Lebensraum nicht gestört werden.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Die Spitzzähnige Zottelbiene (Panurgus dentipes) wird taxonomisch in die Familie der Andrenidae (Sandbienenartige) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) eingeordnet. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Nistbiologie ist durch eine solitäre (einzeln lebende) Lebensweise im Erdboden gekennzeichnet. Von anderen Arten der Gattung unterscheidet sie sich anatomisch durch eine namensgebende Zahnung an den Hinterbeinen der Männchen.
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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