Bild folgtKI-generierte IllustrationOenanthe oenanthe (Linnaeus, 1758)
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Der Steinschmätzer ist ein schlanker, etwa spatzengroßer Vogel mit einem auffälligen weißen Bürzel (der Bereich oberhalb der Schwanzfedern) und einer markanten schwarzen T-Zeichnung auf dem Schwanz, der oft auf Steinen knickst und wippt. Er ernährt sich als Insektenfresser vorwiegend von Käfern, Spinnen und Larven, die er am Boden erbeutet. Seine Nester baut dieser geschickte Flieger in Bodennähe, bevorzugt in Felsspalten, Trockenmauern oder anderen geschützten Nischen. Als Langstreckenzieher (Vogel, der zur Überwinterung sehr weite Distanzen bis nach Afrika zurücklegt) erscheint er meist erst ab April wieder in unseren Breiten. Du kannst diesen nützlichen Gast fördern, indem du offene Bodenstellen und Steinhaufen als Ansitzwarten anlegst. Da er Insekten benötigt, ist eine pestizidfreie Gartenpflege für sein Überleben entscheidend. Gehölze wie der Gewöhnliche Wacholder bieten ihm in der Landschaft wichtigen Schutz und Struktur. Auch die Moorbeere (Vaccinium uliginosum agg.) gehört zu den von ihm besuchten Pflanzenarten. Eine Winterfütterung mit Körnern nutzt ihm wenig, da er im Winter ohnehin im Süden weilt. Ein strukturreicher Garten mit vielen natürlichen Verstecken ist für ihn die wertvollste Hilfe.
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Wie alle heimischen Vogelarten ist der Steinschmätzer geschützt; seine Nester dürfen während der Brutzeit nicht gestört werden. Achte darauf, Steinhaufen oder Trockenmauern im Garten zwischen April und Juli nicht umzuschichten, um mögliche Bruten nicht zu gefährden.
Der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe (Linnaeus, 1758)) wird taxonomisch in die Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa und reicht bis nach Nordasien. Er bevorzugt offene, vegetationsarme Landschaften mit vielen Steinen und kargem Bewuchs. Von ähnlichen Arten wie dem Braunkehlchen unterscheidet er sich im Flug deutlich durch das weiße Muster an der Schwanzbasis. Seine Lebensweise ist streng bodengebunden, wo er auch seine Nahrung sucht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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