Bild folgtKI-generierte IllustrationMythimna albipuncta Gaede, 1916
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An dem markanten, schneeweißen Punkt in der Mitte der braun-grauen Vorderflügel lässt sich die Weißpunkt-Graseule sofort erkennen. Dieser Schmetterling gehört zur Familie der Eulenfalter und ist mit einer Masse von etwa 0,04 Gramm ein eher leichtgewichtiger Gartenbewohner. In deiner Umgebung treten meist zwei Generationen pro Jahr auf, wobei die Falter zwischen Mai und September aktiv sind. Die Weibchen legen ihre Eier versteckt an Gräsern ab. Während die erwachsenen Tiere nachts nach Nektar suchen, ernähren sich die Raupen oligophag (auf wenige Pflanzenfamilien spezialisiert) von heimischen Süßgräsern. Besonders das Gewöhnliche Knaulgras (Artengruppe Dactylis glomerata) und die Gewöhnliche Quecke (Elymus repens) dienen ihnen als wichtige Nahrungsgrundlage. Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe) in der Krautschicht nahe am Boden. Du kannst diesen Falter gezielt fördern, indem du in deinem Garten auf eine intensive Mahd verzichtest und kleine Inseln mit Gräsern über den Winter stehen lässt. Da die Art eine warme Temperaturnische (bevorzugter Temperaturbereich) schätzt, profitiert sie von sonnigen, ungestörten Gartenbereichen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Weißpunkt-Graseule besitzt weder Stacheln noch kann sie beißen, weshalb sie für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich ist. Da sie nicht unter strengem Artenschutz steht, sind keine besonderen rechtlichen Auflagen beim Umgang zu beachten.
Die Weißpunkt-Graseule (Mythimna albipuncta) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Noctuidae (Eulenfalter). Sie ist in Mitteleuropa heimisch und in Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wobei sie warme Standorte bevorzugt. Das Tier erreicht eine mittlere Körpergröße und zeichnet sich durch seine schlichte, aber charakteristische Färbung mit dem namensgebenden weißen Punkt aus. Als Larve lebt sie spezialisiert an Wildgräsern, was sie zu einem wichtigen Glied im ökologischen Gefüge naturnaher Wiesen macht.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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