
Myotis brandtii (Eversmann, 1845)
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Die Brandtfledermaus (Myotis brandtii) ist ein kleiner, zierlicher Nachtjäger mit bräunlichem Fell, einem goldenen Rücken-Schimmer und einem schnellen, wendigen Flugstil. In Deinem Garten tritt sie vor allem in der späten Dämmerung in Erscheinung, wenn sie geschickt zwischen den Bäumen manövriert. Sie bewohnt bevorzugt waldnahe Gebiete und nutzt gerne alte Baumbestände als Quartier. Als Insektenfresser ernährt sie sich von Nachtfaltern, Mücken und kleinen Käfern, die sie im Flug erbeutet. Besonders die Gewöhnliche Esche oder die Gewöhnliche Buche dienen ihr oft als Jagdrevier oder Orientierungspunkt. Die kalte Jahreszeit überbrückt das Tier in einem tiefen Winterschlaf (Zustand herabgesetzter Körperfunktionen), meist in frostsicheren Kellern oder Höhlen. Du kannst ihr helfen, indem Du alte Bäume wie die Quercus petraea × pubescens erhältst. Auch das Anbringen eines Fledermauskastens (spezieller Unterschlupf aus Holzbeton) an der Hauswand oder an Bäumen bietet ihr einen sicheren Ruheplatz. Da sie sehr ortstreu ist, wird sie bei guten Lebensbedingungen jedes Jahr in Deinen Garten zurückkehren.
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Diese Art ist nach dem Gesetz streng geschützt und darf weder gefangen noch gestört werden. Eine Umsiedlung ist ohne behördliche Genehmigung untersagt. Fasse ein Tier nur im Notfall mit dicken Handschuhen an, da es zur Verteidigung beißen kann.
Die Brandtfledermaus (Myotis brandtii) gehört zur Familie der Vespertilionidae (Glattnasen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie gilt als typische Waldfledermaus, die auch strukturreiche Gärten besiedelt. Mit einer Flügelspannweite von etwa 19 bis 24 Zentimetern ist sie ein kleinerer Vertreter ihrer Gattung. Ihre Lebensweise ist streng nachtaktiv, wobei sie oft erst spät in der Dämmerung ihr Quartier verlässt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1097569425
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