Bild folgtKI-generierte IllustrationMicromys minutus (Pallas, 1771)
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Die Zwergmaus (Micromys minutus) ist das kleinste Nagetier Europas, erkennbar an ihrem rötlich-braunen Fell, dem hellen Bauch und dem langen Greifschwanz (Schwanz, der zum Festhalten an Halmen genutzt wird). Dieses flinke Tier wiegt oft weniger als eine Tafel Schokolade und erreicht kaum die Größe eines Daumens. In deinem Garten bevorzugt sie dichte Vegetation wie hohe Gräser, Schilf oder Hecken. Als geschickte Kletterin nutzt sie ihren Greifschwanz wie eine fünfte Hand, um sich sicher im Geäst zu bewegen. Ihre Nahrung findet sie unter anderem an Pflanzen wie dem Eingriffeligen Weißdorn, der Brombeere oder dem Schwarzen Holunder. Auch Samen der Gewöhnlichen Esche, des Berg-Ahorns und des Feld-Ahorns sowie der Wald-Ziest stehen auf ihrem Speiseplan. Im Winter hält sie keinen Winterschlaf (mehrwöchiger Ruhezustand), sondern bleibt aktiv, weshalb sie auf geschützte Orte unter Gras oder Laub angewiesen ist. Du kannst ihr helfen, indem du wilde Ecken mit Altgras stehen lässt und Hecken nicht zu radikal schneidest. Ein naturnaher Garten mit hohlen Stängeln und dichten Büschen bietet ihr wertvolle Rückzugsorte.
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Die Zwergmaus ist ein völlig harmloses Wildtier und für den Menschen nicht gefährlich. In Deutschland steht sie unter allgemeinem Schutz; ein gezieltes Umsiedeln oder fangen ist nicht gestattet. Lass das Tier einfach gewähren, da es ein faszinierender und nützlicher Teil deines Gartens ist.
Die Zwergmaus gehört zur Familie der Langschwanzmäuse (Muridae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Mit einer Körperlänge von nur fünf bis sieben Zentimetern gilt sie als das kleinste Nagetier unserer Region. Sie führt eine kletternde Lebensweise und ist sowohl tag- als auch dämmerungsaktiv (während der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht tätig). Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie auf ungestörte Randstrukturen in der Landschaft angewiesen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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