Bild folgtKI-generierte IllustrationMareca strepera (Linnaeus, 1758)
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Die Schnatterente ist eine mittelgroße Gründelente, bei der die Erpel durch ihr schlichtes, fein grau gemustertes Gefieder und einen auffälligen weißen Spiegel (farbiges Flügelfeld) am Hinterflügel auffallen. In Deinem Garten wirst Du sie vor allem beobachten können, wenn Du einen größeren Teich mit naturnahen Uferzonen besitzt. Als vorwiegende Vegetarier fressen diese Enten gerne die Kleine Wasserlinse oder das Raue Hornblatt direkt von der Wasseroberfläche oder durch Gründeln (Nahrungsaufnahme mit dem Kopf unter Wasser). Auch das Ähren-Tausendblatt und das Zwerg-Laichkraut gehören zu ihrem Speiseplan. Ihr Nest errichten sie gut versteckt am Boden in dichter Ufervegetation. Die Vögel sind Kurzstreckenzieher (Vögel, die nur über kurze Distanzen in wärmere Regionen ziehen), wobei viele bei uns überwintern. Im Februar beginnen bereits die ersten Balzrufe, die wie ein kurzes, tiefes Schnattern klingen. Wenn Du diese Enten fördern möchtest, solltest Du auf eine ökologische Gestaltung Deines Teiches achten. Belasse Schilfgürtel und dichte Uferpflanzen als natürlichen Sichtschutz und Brutplatz stehen. Auf eine künstliche Winterfütterung mit Brot solltest Du verzichten.
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Wie alle heimischen Vogelarten ist die Schnatterente nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Während der Brutzeit von April bis Juli dürfen die Nester im Uferbereich auf keinen Fall gestört werden. Achte darauf, dass Hunde in Teichnähe angeleint bleiben, um bodenbrütende Tiere zu schützen.
Die Schnatterente (Mareca strepera) gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und ist in weiten Teilen Mitteleuropas heimisch. Sie besiedelt bevorzugt flache, nährstoffreiche Stillgewässer mit ausgeprägter Unterwasservegetation. Von der häufigeren Stockente unterscheidet sie sich durch den namensgebenden, schnatternden Ruf und den charakteristischen weißen Flügelspiegel. In den letzten Jahrzehnten hat sich ihr Bestand in Deutschland, Österreich und der Schweiz stabilisiert, was sie zu einem festen Bestandteil unserer Gewässerökologie macht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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