Bild folgtKI-generierte IllustrationLygephila craccae (Denis & Schiffermüller), 1775
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An den markanten, dunklen Flecken am Vorderrand ihrer graubraunen Flügel lässt sich die Randfleck-Wickeneule sofort erkennen. Dieser Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 35 bis 44 Millimetern und ist ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Die Art ist univoltin (bildet nur eine Generation pro Jahr), wobei die erwachsenen Tiere vor allem im Juli und August fliegen. Da die Eier an den Stängeln der Wirtspflanzen überwintern, ist der März der ideale Zeitpunkt, um beim Aufräumen im Garten vorsichtig zu sein. Wenn du die abgestorbenen Stängel der Vogel-Wicke (Vicia cracca) oder der Wald-Wicke (Vicia sylvatica) bis in das späte Frühjahr stehen lässt, ermöglichst du den Raupen einen sicheren Start. Sobald diese im Frühling schlüpfen, ernähren sie sich ausschließlich von diesen Wickenarten. Du kannst den Falter aktiv fördern, indem du gezielt heimische Wicken in sonnigen, ungestörten Gartenbereichen ansiedelst. In der Dämmerung suchen die Falter nach Nektar, um Energie für die Fortpflanzung zu gewinnen. Ein Garten, der Raum für Wildkräuter lässt, bietet diesem spezialisierten Tier eine Lebensgrundlage. So trägst du direkt zum Schutz einer faszinierenden heimischen Art bei.
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Die Randfleck-Wickeneule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie sticht nicht und stellt keine Gefahr für Kulturpflanzen dar. Da sie in einigen Gebieten selten geworden ist, sollte man Raupen und Falter in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört lassen.
Die Randfleck-Wickeneule (Lygephila craccae) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Erebidae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo sie trockene bis halbschattige Standorte besiedelt. Charakteristisch sind die schmalen Vorderflügel mit einer Spannweite von bis zu 44 Millimetern und die deutliche, dunkle Fleckzeichnung am Flügelvorderrand. Als spezialisierter Pflanzenfresser ist sie in ihrem Bestand auf das Vorkommen bestimmter Wickenarten angewiesen, was sie zu einem Bioindikator (Anzeiger für Umweltqualität) macht.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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