Bild folgtKI-generierte IllustrationIris germanica
Auch bekannt als: Iris Barbata, Bart-Iris
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die schwertförmigen, graugrünen Blätter und die großen Blüten mit den charakteristischen Haarbüscheln auf den Hängeblättern. Diese Pflanze ist ein Archäophyt (eine Art, die vor 1492 eingeführt wurde) und bereichert deinen Garten durch ihre Genügsamkeit. Sie dient als wichtige Nahrungsquelle für die Honigbiene und bietet der Ampfer-Eule (Acronicta rumicis), einer Nachtfalterart, wertvollen Lebensraum. In deinem sonnigen Gartenparadies setzt sie markante Akzente und kommt fast ohne Pflege aus. Du wirst sehen, wie sie Jahr für Jahr an Pracht gewinnt.
Trockenkünstler für Sonnenanbeter: Blütenpracht und Bienenweide bis September.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Deutsche Schwertlilie eine verlässliche Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera). Die auffälligen Blüten sind so konstruiert, dass die Insekten tief eindringen müssen, was die Bestäubung sichert. Zudem profitiert die Ampfer-Eule (Acronicta rumicis) von der Pflanze, deren Raupen an den Blättern einen Lebensraum finden. Da die Blütezeit von April bis September reicht, stellt sie über einen langen Zeitraum eine Struktur im Garten dar. In einem naturnahen Garten fördert sie so gezielt Insekten, die auf trockene, sonnige Habitate (Lebensräume) angewiesen sind.
Die Deutsche Schwertlilie ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile, besonders der Wurzelstock, Giftstoffe enthalten. Bei Hautkontakt kann der Saft Reizungen auslösen, und ein Verzehr führt zu Magen-Darm-Beschwerden. Sollte es zu Unfällen kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.42 m
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Wärme benötigt.
Der Boden sollte trocken und eher mager sein, da sie ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist.
Staunässe musst du unbedingt vermeiden, damit die Wurzeln nicht faulen.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst ab September.
Setze das Rhizom (den Wurzelstock) nur flach in die Erde, sodass die Oberseite noch etwas herausschaut.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit nach der Neupflanzung nötig.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich und schadet eher der Standfestigkeit.
Vermehren kannst du sie alle paar Jahre durch Teilen des Wurzelstocks nach der Blütezeit.
Im Winter schützt das Laub das Rhizom, schneide es daher erst im Frühjahr zurück.
Gute Partnerin: Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ergänzt sie perfekt, da beide die gleichen Standortansprüche teilen und der Mauerpfeffer den Boden als lebendiger Mulch schützt.
Die Deutsche Schwertlilie (Iris germanica) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Als Archäophyt hat sie sich über Jahrhunderte in Mitteleuropa verbreitet und besiedelt vor allem sonnige Standorte wie Trockenrasen (nährstoffarme Grasländer) oder alte Weinbergsmauern. Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und bildet kräftige Rhizome (waagerecht kriechende Wurzelstöcke) aus. Diese dienen ihr als Speicherelement, um trockene Perioden in ihren natürlichen, oft steinigen Lebensräumen problemlos zu überstehen.
1 Video zu Deutsche Schwertlilie

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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