Bild folgtKI-generierte IllustrationInachis io
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Unverwechselbar ist das Tagpfauenauge (Inachis io) an seinen vier großen, blau-violett schillernden Augenflecken auf der rötlich-braunen Oberseite der Flügel. Dieser auffällige Edelfalter ist ein regelmäßiger Gast in naturnahen Gärten und bildet pro Jahr zwei Generationen aus. Die Weibchen legen ihre Eier in Gruppen an der Unterseite von Blättern ab. Im zeitigen Frühjahr kannst du die ersten Falter bereits im März beobachten, wenn sie Nektar am Seidelbast (Daphne mezereum) suchen. Während des Sommers besuchen sie bevorzugt die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) und die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense). Im Herbst dient die Besenheide (Calluna vulgaris) als wichtige Nektarquelle zur Vorbereitung auf den Winter. Die Larven sind oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) und entwickeln sich an heimischen Wildpflanzen. Der Schmetterling überwintert als Imago (das erwachsene Insekt) in der Kältestarre (Zustand verlangsamten Stoffwechsels) an kühlen, geschützten Orten wie Dachböden, Kellern oder Schuppen. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du heimische Wildblumen pflanzt und den Tieren Zugang zu frostfreien Überwinterungsplätzen bietest.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Das Tagpfauenauge sticht nicht und besitzt keine Gifte, ist jedoch nach geltendem Naturschutzrecht geschützt. Du solltest die Tiere nicht unnötig berühren, um die empfindliche Schuppenschicht der Flügel zu bewahren.
Das Tagpfauenauge (Aglais io) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Es ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von offenen Wiesen bis hin zu Gartenanlagen. Typisch für den Falter ist die fast schwarze Flügelunterseite, die bei zusammengeklappten Flügeln eine hervorragende Tarnung als trockenes Blatt bietet. Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten überwintert das Tagpfauenauge als fertiges Insekt und nicht als Puppe, was sein frühes Erscheinen im Jahr erklärt.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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