Bild folgtKI-generierte IllustrationHylis cariniceps (Reitter, 1902)
Reitter, 1902
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Dieser kleine Käfer fällt durch seinen schlanken, dunklen Körperbau auf, der typisch für die Eucnemidae (Falsche Schnellkäfer) ist. Du wirst ihn vermutlich eher selten zu Gesicht bekommen, da er eine sehr versteckte Lebensweise in Totholz (abgestorbenes Holz) führt. Die Larven entwickeln sich über einen längeren Zeitraum in morschem Holz, wo sie eine wichtige Rolle beim Abbau organischer Substanz spielen. Dabei sind sie auf Pilze angewiesen, die das Holz zersetzen und für die Insekten verwertbar machen. Im Garten profitiert dieser Bewohner besonders von der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris) und der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies). Als Gartenbesitzer kannst Du diese Art unterstützen, indem Du abgestorbene Äste oder Baumstümpfe dieser Nadelgehölze einfach im Garten belässt. Solches Holz dient als Kinderstube und Rückzugsort für viele spezialisierte Insektenarten. Da der Käfer keine Schäden an lebenden Pflanzen verursacht, ist er ein völlig harmloser Gast. Er trägt zur natürlichen Kreislaufwirtschaft Deines Gartens bei, indem er hilft, Holzreste wieder in Nährstoffe umzuwandeln.
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Dieser Käfer ist für Dich, Deine Haustiere und Deine Gartenpflanzen absolut harmlos. Er verfügt über keinerlei Stachel oder Gift und trägt als Nützling zur Zersetzung von totem Holz bei.
Hylis cariniceps gehört zur Familie der Falschen Schnellkäfer (Eucnemidae) und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Die Art lebt saproxylisch (an Totholz gebunden) und ist ökologisch auf die Zersetzungsprozesse in Nadelhölzern spezialisiert. Innerhalb der Gattung Hylis zeichnet sich dieser Käfer durch seine Bindung an forstwirtschaftlich ungestörte Strukturen aus. Die taxonomische Einordnung erfolgte durch Reitter im Jahr 1902.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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