Bild folgtKI-generierte IllustrationFumana ericoides
Auch bekannt als: Fumana ericoides
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An den feinen, nadelartigen Blättern und den zarten, gelben Schalenblüten lässt sich das Nadel-Heideröschen (Fumana ericoides) sofort erkennen. Als seltener Zwergstrauch ist dieser Spezialist perfekt für karge Standorte geeignet und bereichert deinen Garten um eine wertvolle Komponente für extreme Trockenlagen. In der Natur findet man die Art auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie eine ökologische Nische besetzt, die nur wenige Pflanzen füllen können. Mit dieser Wahl förderst du die Vielfalt an einem Platz, an dem herkömmliche Gartenpflanzen längst aufgeben würden. Wenn du im Juni genau hinsiehst, entdeckst du die flüchtige Schönheit ihrer Blüten.
Sonnengelber Spezialist: Das seltene Heideröschen für trockene Kalkböden.
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Nach aktuellen Daten stellt das Nadel-Heideröschen vor allem im Juni eine wertvolle Bereicherung für die heimische Flora dar. Da es in Österreich heimisch ist, fügt es sich nahtlos in die regionalen Ökosysteme trockener Standorte ein. In dieser Zeit bietet es ein spezialisiertes Blütenangebot, wenn viele andere Wiesenpflanzen bereits verblüht sind. Die Art ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensgemeinschaft von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Durch die Ansiedlung im Garten unterstützt du den Erhalt einer Pflanzengruppe, die in der freien Landschaft zunehmend durch Nährstoffeinträge verdrängt wird. Mangels spezifischer Bestäuberdaten konzentriert sich ihr Wert auf die Bereitstellung von Pollen und Nektar für Bewohner magerer Kalkstandorte.
Bitte beachte, dass das Nadel-Heideröschen laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze in Gartenbereichen unterzubringen, die nicht als Spielfläche für Kinder dienen. Verwechslungsgefahren mit hochgiftigen Arten bestehen aufgrund des charakteristischen heidekrautähnlichen Wuchses in Kombination mit den gelben Blüten kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.24 m
Das Nadel-Heideröschen benötigt einen vollsonnigen Platz im Garten. Der Boden sollte sehr durchlässig, kalkhaltig und nährstoffarm sein – Schotterbeete oder Steingärten sind ideal. Da die Pflanze Staunässe (zu viel Wasser im Boden) absolut nicht verträgt, ist eine gute Drainage (Abflussschicht aus Kies) lebensnotwendig.
Pflanzzeit: März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Boden: Mager, kalkreich und sandig-kiesig.
Pflege: Dünger ist nicht notwendig und schadet der Pflanze eher. Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, kann aber nach der Blüte leicht erfolgen.
Vermehrung: Am besten über Stecklinge im Sommer.
Als passende Begleitpflanze empfehle ich den Echten Wundklee (Anthyllis vulneraria). Beide teilen sich die Vorliebe für trockene, kalkreiche Böden und bilden zusammen eine ökologisch wertvolle Gemeinschaft für trockene Gartenbereiche.
Das Nadel-Heideröschen (Fumana ericoides) gehört zur Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae) innerhalb der Ordnung der Malvenartigen. In unserer Region ist die Art vor allem in Österreich heimisch, wo sie sonnige Kalk-Magerrasen und felsige Standorte bevorzugt. Charakteristisch ist der niedrige, oft polsterartige Wuchs, der dem Erscheinungsbild von Heidekraut ähnelt. Die Pflanze ist ein verholzender Zwergstrauch, der durch seine schmalen Blätter hervorragend gegen Verdunstung geschützt ist und so extreme Hitzeperioden überdauert.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →