Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia succenturiata
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An seiner zierlichen Statur und der extrem geringen Körpermasse von nur etwa 0,0046 Gramm lässt sich dieser kleine Nachtfalter (Eupithecia succenturiata) sofort erkennen. Du triffst ihn als typischen Bewohner unserer Gärten vor allem in den Abendstunden an, wobei er von April bis September aktiv ist. Da er eine kühle Temperaturnische bevorzugt, zeigt er sich oft dann, wenn die Sommerhitze nachlässt. Die Raupen leben oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) und sind auf heimische Korbblütler angewiesen. Im Sommer findest du sie vor allem am Gewöhnlichen Beifuß (Artemisia vulgaris) und an der Gewöhnlichen Schafgarbe (Achillea millefolium). Auch der Rainfarn (Tanacetum vulgare) und das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) dienen als wichtige Nahrungsgrundlagen für die Larven. Das Tier überwintert als Puppe (Ruhestadium der Metamorphose) im Boden oder in der schützenden Streuschicht. Um diesen nützlichen Falter zu unterstützen, solltest du heimische Wildkräuter wie die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) oder die Eberraute (Artemisia abrotanum) in deinem Garten fördern. Wenn du im Herbst auf das radikale Zurückschneiden aller Stauden verzichtest, ermöglichst du ihm eine sichere Überwinterung.
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Dieser kleine Falter ist für den Menschen völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im naturnahen Garten. Er besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die uns gefährlich werden könnten. Da er als Puppe im Boden überwintert, ist er lediglich durch intensive Bodenbearbeitung im späten Herbst oder zeitigen Frühjahr gefährdet.
Der Beifuß-Blütenspanner gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Gattung Eupithecia. Er ist eine in Mitteleuropa, etwa in der Schweiz, heimische Art, die eng an bestimmte Lebensräume mit Vorkommen von Beifuß- und Schafgarben-Arten gebunden ist. Fachlich wird er als oligophag (spezialisiert auf wenige Futterpflanzen) und kälteliebend eingestuft, was seine ökologische Rolle in kühleren Mikroklimaten definiert. Mit seiner geringen Masse gehört er zu den kleinsten Vertretern der heimischen Makrolepidoptera (Großschmetterlinge).
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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