Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia icterata (de Villiers, 1789)
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An seiner oft markanten rötlichen Färbung und der flach ausgebreiteten Flügelhaltung in der Ruheposition lässt sich der Schafgarben-Blütenspanner sofort erkennen. In deinem Garten entwickelt sich pro Jahr meist eine Generation dieses kleinen Nachtfalters. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blütenknospen ihrer Futterpflanzen ab. Im Sommer kannst du die Falter beobachten, wenn sie zur Nektarsuche die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) anfliegen. Die Raupen sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und fressen vor allem an den Blüten und Samenständen. Zu ihren wichtigen Nahrungsquellen zählen die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium), der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) und das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris). Auch die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica), die Eberraute (Artemisia abrotanum) und der Wermut (Artemisia absinthium) werden gerne genutzt. Die Überwinterung erfolgt als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) in der obersten Erdschicht oder im Falllaub. Du kannst diese Art fördern, indem du verblühte Stauden über den Winter stehen lässt und auf heimische Wildkräuter setzt. So ermöglichst du den Tieren einen sicheren Rückzugsort für ihre Entwicklung.
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Dieser Schmetterling ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besteht keine Gefahr durch Stiche oder Bisse, und auch die Raupen können bedenkenlos beobachtet werden. Da er keine Giftstoffe produziert oder wehrhaft ist, stellt er eine wichtige Beute für heimische Vögel dar.
Der Schafgarben-Blütenspanner (Eupithecia icterata) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie naturnahe Gärten. Die Larven sind phytophag (pflanzenfressend) und haben sich auf die Blütenstände von Korbblütlern spezialisiert. Typisch für die Gattung der Blütenspanner ist ihre geringe Körpergröße und die oft tarnfarbene Zeichnung, die sie auf Blüten gut verbirgt.
8 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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