Bild folgtKI-generierte IllustrationDendrocopos syriacus (Hemprich & Ehrenberg, 1833)
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Mit seinem schwarz-weißen Gefieder, dem auffälligen roten Fleck am Unterschwanz und einer Körpergröße von etwa 23 Zentimetern ist dieser Vogel eine imposante Erscheinung an deinen Bäumen. Der Blutspecht ernährt sich als Allesfresser sowohl von Insekten, die er unter der Borke findet, als auch von pflanzlicher Kost. Seine Jungen zieht er in einer selbst gezimmerten Baumhöhle (eine in das Holz geschlagene Nistkammer) groß. Da er ein Standvogel (ein Tier, das im Winter nicht in den Süden zieht) ist, kannst du ihn das gesamte Jahr über in deinem Garten beobachten. In deiner grünen Oase sucht er gezielt die Weichsel, die Echte Walnuss oder die Vogel-Kirsche auf, um dort Nahrung zu finden. Du kannst diesem nützlichen Insektenvertilger helfen, indem du alte Obstbäume stehen lässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Ein strukturreiches Umfeld mit Totholz bietet ihm ideale Bedingungen für die Nahrungssuche. Im Winter nimmt er auch gerne Fettfutter an Futterstellen an. Durch seine Anwesenheit hilft er dir, den Bestand an holzbewohnenden Schädlingen auf natürliche Weise zu regulieren.
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Diese Vogelart ist nach geltendem Recht streng geschützt und darf weder gefangen noch absichtlich gestört werden. Besonders während der Brutzeit ist ein Sicherheitsabstand zu besetzten Höhlen einzuhalten. Das Entfernen von bewohnten Spechthöhlen ist gesetzlich verboten.
Der Blutspecht (Dendrocopos syriacus) zählt zur Familie der Spechte (Picidae) innerhalb der Ordnung der Spechtvögel. Ursprünglich im vorderasiatischen Raum beheimatet, hat er sein Verbreitungsgebiet in den letzten hundert Jahren stetig nach Mitteleuropa ausgeweitet. Er ähnelt stark dem Buntspecht, unterscheidet sich jedoch durch den fehlenden schwarzen Zügel (ein Federstrich zwischen Schnabelwinkel und Nacken). Als Bewohner von offenem Gelände bevorzugt er Streuobstwiesen und Siedlungsränder mit altem Baumbestand.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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