Bild folgtKI-generierte IllustrationCruciata glabra
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Du erkennst das Kahle Kreuzlabkraut (Cruciata glabra) an seinen charakteristischen Blattquirlen (Blattsterne aus meist vier Blättern) und den winzigen, gelben Blüten in den Blattachseln. Diese heimische Wildpflanze ist ein stiller Star für halbschattige Gartenbereiche, wo sie dichte, grüne Teppiche bildet. Da sie als wichtige Nahrung für verschiedene Wildtiere wie das Reh (Capreolus capreolus) dient, förderst du mit ihr die natürliche Nahrungskette in deiner Umgebung. In einem Garten mit frischem, normalem Boden fühlt sie sich besonders wohl. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die ökologische Nischen füllt, liegst du hier genau richtig. Schau doch mal, ob du noch ein Plätzchen unter deinen Sträuchern frei hast.
Heimisches Gold für den Halbschatten: Robust, pflegeleicht und wildtierfreundlich.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten spielt das Kahle Kreuzlabkraut eine Rolle als Futterpflanze für heimische Säugetiere. Besonders das Reh (Capreolus capreolus), der Rothirsch (Cervus elaphus) und das Wildschwein (Sus scrofa) nutzen die Bestände zur Nahrungssuche. In weitläufigeren Naturgärten oder Randlagen bietet die Pflanze zudem eine wichtige Ressource für den Elch (Alces alces) und den Wisent (Bison bonasus). Durch ihren dichten Wuchs schafft sie bodennahe Strukturen, die Kleinsäugern und Amphibien Schutz bieten. Da sie in der Krautschicht heimischer Wälder fest verankert ist, stützt sie das lokale Ökosystem in Deutschland, Österreich und der Schweiz maßgeblich.
Bitte beachte, dass das Kahle Kreuzlabkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze nicht direkt in Spielbereiche kleiner Kinder zu setzen, um ein versehentliches Verschlucken von Pflanzenteilen zu vermeiden. Eine Verwechslung mit giftigen Gartenpflanzen ist aufgrund der markanten, kreuzständigen Blattstellung und der gelben Blütenbüschel bei genauerem Hinsehen unwahrscheinlich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.18 m
Standort : Wähle einen Platz im Halbschatten, da die Pflanze direkte Mittagssonne meidet.
Boden : Ein frischer (mäßig feuchter) Boden ist ideal; als Mittelzehrer (Pflanze mit normalem Nährstoffbedarf) benötigt sie keine starken Düngergaben.
Pflanzzeit : Du kannst sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Pflege : Die Art ist sehr pflegeleicht; achte lediglich darauf, dass der Boden in trockenen Sommern nicht vollständig austrocknet.
Vermehrung : Sie breitet sich moderat über kriechende Ausläufer aus und bildet so mit der Zeit schöne Polster.
Kombinationsempfehlung : Eine ideale Partnerin ist die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca). Beide Arten teilen sich den Lebensraum am Gehölzrand und ergänzen sich optisch wie ökologisch hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an Licht und Bodenfeuchte stellen.
Das Kahle Kreuzlabkraut (Cruciata glabra) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) in der Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). Es ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt lichte Laubmischwälder sowie deren Ränder. Charakteristisch ist der kahle, vierkantige Stängel, der die Art vom behaarten Kreuzlabkraut unterscheidet. Die Pflanze wächst ausdauernd und erreicht meist Höhen zwischen 10 und 25 Zentimetern, wobei sie durch Ausläufer flächige Bestände an schattigeren Standorten bilden kann.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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