Bild folgtKI-generierte IllustrationCornus suecica
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Mit ihren vier auffälligen, weißen Hochblättern (Blattorgane direkt unter der Blüte) fällt der Schwedische Hartriegel (Cornus suecica) sofort auf. In Deutschland ist diese Pflanze eine absolute Seltenheit und wird als vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1) geführt. In ihrem natürlichen Lebensraum ist sie oft in Gesellschaft der Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) zu finden. Wenn du ihr einen Platz in deinem Garten anbietest, leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Artenvielfalt. Traust du dich an diesen anspruchsvollen, aber lohnenden Pflegling heran?
Rote Liste 1: Bewahre den vom Aussterben bedrohten Schwedischen Hartriegel.
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Aufgrund ihrer extremen Seltenheit und der Einstufung in der Roten Liste 1 ist der Schwedische Hartriegel vor allem für den Erhalt der genetischen Vielfalt von Bedeutung. Ökologische Beobachtungsdaten verknüpfen ihn mit der Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea), die in den natürlichen Beständen dieser Pflanze brütet. Auch wenn spezifische Daten zu Bestäubern knapp sind, bereichert seine Blüte im Mai das Angebot für die lokale Fauna. Mit seiner Ansiedlung bewahrst du ein Stück bedrohte nordische Naturgeschichte direkt in deiner Nähe.
Der Schwedische Hartriegel ist laut vorliegenden Daten nicht kindersicher. Du solltest also vorsichtig sein, wenn kleine Kinder Zugang zum Garten haben, da die Pflanze als potenziell problematisch eingestuft wird. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der markanten weißen Hochblätter und des niedrigen Wuchses kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Mai
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Standort: Die Pflanze bevorzugt Halbschatten (halbschattige Plätze mit mäßiger Sonne).
Boden: Wähle einen Standort mit frischem (mäßig feuchtem) und mäßig nährstoffarmem Boden.
Nährstoffe: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie keinen zusätzlichen Dünger.
Pflanzzeit: Du kannst sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November pflanzen.
Symbiose: Sie geht eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen speziellen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was ihre Vitalität stärkt.
Pflege: Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe, besonders in den Sommermonaten.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich langsam über unterirdische Ausläufer aus.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Beide teilen die Vorliebe für frische, magere Standorte und bilden zusammen ein harmonisches, naturnahes Bild im Unterwuchs.
Der Schwedische Hartriegel (Cornus suecica) ist ein krautiger Bodendecker, der im Gegensatz zu vielen anderen Hartriegel-Arten nicht verholzt. Er ist in Deutschland indigen (einheimisch), aber extrem selten und vor allem in nordischen Gebieten verbreitet. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre kleinen, fast schwarzen eigentlichen Blüten aus, die von vier großen, weißen Schauorganen umgeben sind, was sie im Garten unverwechselbar macht.
2 Videos zu Schwedischer Hartriegel


3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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