Bild folgtKI-generierte IllustrationCheilosia albipila
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Auffällig ist die Weiden-Erzschwebfliege durch ihre dichte, helle Behaarung, die ihr ein fast hummelartiges Aussehen verleiht. Du kannst dieses Insekt bereits früh im Jahr in deinem Garten beobachten, da es zu den ersten Frühlingsboten gehört, die bereits im Februar oder März aktiv werden. In dieser Zeit besucht sie bevorzugt das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) und den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris), um Nektar zu sammeln. Die Art bringt eine Generation pro Jahr hervor. Ihre Eier legt die Schwebfliege gezielt an ihren Wirtspflanzen ab, wobei die Larven sich später im Inneren von Pflanzenstängeln entwickeln. Im Sommer findest du sie oft an der Verschiedenblättrigen Kratzdistel (Cirsium heterophyllum) oder dem Hopfenklee (Medicago lupulina). Um diesen nützlichen Bestäuber zu fördern, solltest du auf heimische Wildblumen setzen und verblühte Stängel über den Winter stehen lassen. Dies bietet den Larven den nötigen Schutz für die Überwinterung in der Vegetationsschicht. Wenn du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest, schaffst du einen sicheren Lebensraum für diese spezialisierte Art.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Weiden-Erzschwebfliege besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da sie als Bestäuber fungiert, ist sie für das ökologische Gleichgewicht in deinem Garten sehr wertvoll.
Die Weiden-Erzschwebfliege (Cheilosia albipila) wird taxonomisch (nach der Einteilung der Lebewesen) in die Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) eingeordnet. Sie gehört zur Ordnung der Zweiflügler (Insekten mit nur zwei statt vier Flügeln) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Charakteristisch für die Gattung der Erzschwebfliegen ist der oft metallisch glänzende oder dunkle Körper ohne die für andere Schwebfliegen typischen gelben Wespenmuster. Mit ihrer starken Behaarung ist sie gut an kühle Frühjahrstemperaturen angepasst.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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