Bild folgtKI-generierte IllustrationCephus spinipes (Panzer, 1800)
Panzer, 1800
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dokumentiert
Die Halmwespe (Cephus spinipes) erkennst du an ihrem auffällig schlanken, schwarz-gelben Körper, der fast wie eine winzige, langgestreckte Wespe wirkt. Sie gehört zur Familie der Cephidae (Halmwespen), einer Gruppe von Hautflüglern, die im Gegensatz zu echten Wespen keine Wespentaille besitzen. In deinem Garten bewegt sie sich geschickt durch hohes Gras und besucht gezielt Blüten, um dort Pollen und Nektar zu sammeln. Besonders häufig kannst du sie auf dem Kriechenden Hahnenfuß oder dem Wiesen-Lieschgras beobachten. Die Larven führen ein verborgenes Leben, da sie sich im Inneren von Pflanzenstängeln entwickeln. Dort ernähren sie sich phytophag (von Pflanzengewebe) und nutzen die Halme als geschützten Entwicklungsraum. Als Gärtner musst du dir keine Sorgen machen, da sie in einem vielfältigen Garten keine nennenswerten Schäden anrichten. Du kannst dieses Tier fördern, indem du im Herbst einige Gräser und Stängel stehen lässt. Diese dienen den Larven als wichtiger Rückzugsort für die kalte Jahreszeit. Durch ein wenig Mut zur Unordnung unterstützt du den natürlichen Kreislauf und die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Das Tier ist für dich, deine Familie und deine Haustiere vollkommen harmlos, da es keinen Giftstachel besitzt und nicht stechen kann. Es steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist aber ein nützlicher Bestandteil der ökologischen Vielfalt im Garten. Du kannst die kleinen Insekten ganz unbesorgt aus der Nähe beobachten.
Cephus spinipes ist eine Pflanzenwespe aus der Familie der Cephidae (Halmwespen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und kommt regelmäßig in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien vor. Ihre Lebensweise ist eng an Wiesenbiotope gebunden, da die Larven für ihre Entwicklung auf die Stängel von Gräsern angewiesen sind. Als Teil der Symphyta (Pflanzenwespen) zeichnet sie sich durch das Fehlen einer Einschnürung am Hinterleib aus.
2 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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