Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Cantharidae
5
Pflanzen
besucht
8
Interaktionen
dokumentiert
Dieser etwa 8 bis 11 Millimeter lange Käfer fällt dir durch seine grau-gelblichen, weichen Deckflügel und den markanten dunklen Fleck auf dem Halsschild (vorderer Abschnitt des Rückens) auf. Als typischer Vertreter der Weichkäfer (Cantharidae) besitzt er keinen stark ausgehärteten Panzer, was ihn in der Vegetation sehr beweglich macht. In deinem Garten entdeckst du ihn häufig auf den Blütenständen des Wiesen-Kerbels (Anthriscus sylvestris) oder des Gewöhnlichen Bärenklaus (Heracleum sphondylium). Dort ernährt er sich sowohl von Nektar als auch räuberisch von Blattläusen, womit er dich aktiv bei der Gartenarbeit unterstützt. Die Larven leben versteckt in der Streuschicht (Ansammlung von abgefallenem Laub auf dem Boden) und jagen dort kleine Wirbellose. Damit dieser nützliche Helfer bei dir heimisch wird, solltest du auf zu viel Ordnung verzichten und Laubhaufen sowie Totholz in schattigen Ecken belassen. Er profitiert zudem von Wildblumen wie der Blutwurz (Potentilla erecta) oder dem Hasenglöckchen (Hyacinthoides ×massartiana). Auch die Nähe zu landwirtschaftlichen Flächen mit Raps (Brassica napus) begünstigt sein Vorkommen. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist für sein Überleben in deinem Garten entscheidend.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Der Graugelbe Weichkäfer ist ein wertvoller Nützling (Tier, das bei der biologischen Schädlingsbekämpfung hilft), da er Blattläuse frisst. Er ist für Menschen völlig harmlos, besitzt keinen Stachel und beißt nicht. Es gibt keine besonderen Schutzauflagen für diese Art.
Die Art (Cantharis nigricans) gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) innerhalb der Familie der Weichkäfer (Cantharidae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas und umfasst Deutschland, Österreich sowie die Schweiz. Mit einer Körpergröße von 8 bis 11 Millimetern ist sie ein unauffälliger, aber ökologisch bedeutsamer Bewohner von Waldrändern und Gebüschen. Die Lebensweise ist sowohl durch Blütenbesuche als auch durch eine räuberische Ernährung der Imagines (ausgewachsenen Insekten) geprägt.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →