Bild folgtKI-generierte IllustrationAythya marila (Linnaeus, 1761)
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Die Bergente erkennst du an ihrem hellgrauen Rücken, der schwarzen Brust und den auffällig gelben Augen, während sie geschickt in tieferen Gewässern abtaucht. Als Allesfresser (Tier, das pflanzliche und tierische Kost nutzt) sucht sie unter Wasser nach Nahrung und steuert dabei gezielt Bestände von Echtem Seegras (Zostera marina) an. Da sie ein Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt auf der Erde errichtet) ist, benötigt sie für die Aufzucht dichte Ufervegetation. In unseren Breiten tritt sie vor allem als Kurzstreckenzieher (Vogel, der nur kurze Distanzen wandert) im Winter auf. Falls dein Garten an einen großen See grenzt, kannst du sie dort beobachten, wie sie in Gruppen auf dem Wasser ruht. Ihr Ruf ist ein eher unauffälliges, tiefes Knarren. Als Gärtner kannst du sie am besten unterstützen, indem du natürliche Uferzonen erhältst und auf künstliche Düngemittel verzichtest, die das Wasser belasten könnten. Ein klassischer Nistkasten hilft dieser Art nicht, da sie freie Flächen am Boden bevorzugt. Sorge stattdessen für Ruhe an den Wasserrändern deines Grundstücks.
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Diese Entenart ist nach dem Naturschutzrecht geschützt, weshalb ihre Nester und Ruheplätze nicht gestört werden dürfen. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit der Reiherente, weshalb du genau auf das Kopfprofil achten solltest. Halte bei Beobachtungen stets Abstand, um die Tiere nicht zur Flucht zu zwingen.
Die Bergente (Aythya marila) gehört zur Familie der Anatidae (Entenvögel) und innerhalb dieser zur Gattung der Tauchenten. Sie ist in den nördlichen Regionen von Europa, Asien und Nordamerika heimisch und kommt in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz primär als Wintergast vor. Von der sehr ähnlichen Reiherente unterscheidet sie sich durch den fehlenden Federschopf am Hinterkopf und den helleren Rücken der Männchen. Ihre Lebensweise ist stark an größere, offene Wasserflächen gebunden, wobei sie sowohl im Süßwasser als auch in Küstengewässern anzutreffen ist.
1 Video zu Bergente

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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