Bild folgtKI-generierte IllustrationAstragalus monspessulanus
Auch bekannt als: Astragalus monspessulanus
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Arten
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35
Interaktionen
dokumentiert
An ihren dichten, purpurroten Blütenständen, die oft fast liegend über den gefiederten (federartig unterteilten) Blättern erscheinen, lässt sich der Französische Tragant (Astragalus monspessulanus) sofort erkennen. Da sie in der freien Natur recht selten vorkommt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der regionalen Flora. Sie bringt Farbe in karge Gartenbereiche, in denen viele andere Stauden aufgrund von Wassermangel aufgeben würden. Wenn du einen sonnigen Stein- oder Magerrasenplatz (nährstoffarme, trockene Wiesen) hast, ist diese Art eine wunderbare Bereicherung für dich.
Seltener Trockenkünstler: Purpurne Blütenkraft für deinen sonnigen Kalkgarten.
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Als in Österreich heimische Wildpflanze ist der Französische Tragant perfekt an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst. In den Monaten April bis Juni stellt er eine verlässliche Quelle für Nektar und Pollen dar. Durch seinen niederliegenden Wuchs bietet er wertvollen Schutz für den Boden in kargen Lagen und beugt der Erosion (Abtragung von Boden durch Wind oder Wasser) vor. Da die Art spezialisierte Nischen besiedelt, fördert sie die funktionale Vielfalt in deinem Garten. Auch ohne spezifische Datenbank-Einzelwerte zu Insektenarten wissen wir, dass solche heimischen Spezialisten das ökologische Gefüge stabilisieren. Mit der Pflanzung hilfst du aktiv, eine seltene Wildpflanze in der Gartenkultur zu etablieren.
Der Französische Tragant ist nicht kindersicher. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, da viele Tragant-Arten Inhaltsstoffe besitzen, die bei Verzehr gesundheitsschädlich sein können. Auch für Haustiere ist die Pflanze nicht als Futter geeignet und sollte außerhalb ihrer Reichweite stehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Der Französische Tragant benötigt einen vollsonnigen Platz, der Wärme speichert. Er ist ein Trockenheitszeiger (Pflanze, die trockene Standorte anzeigt) und kommt daher mit sehr wenig Wasser aus. Der Boden sollte unbedingt durchlässig, eher nährstoffarm und kalkhaltig sein.
Standort: Ideal sind vollsonnige Steingärten, Alpinarien oder Trockenmauern.
Boden: Er gedeiht am besten auf kargem Untergrund mit hohem Schotter- oder Sandanteil.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden offen ist.
Pflege: Die Pflanze ist extrem genügsam und benötigt im Garten keinen zusätzlichen Dünger.
Wässern: Nur in der kurzen Anwachsphase ist mäßiges Gießen nötig, danach übersteht sie lange Trockenperioden problemlos.
Staunässe: Achte darauf, dass überschüssiges Wasser sofort abfließen kann, da die Wurzeln bei zu viel Feuchtigkeit schnell faulen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide heimischen Arten teilen die Vorliebe für trockene Kalkstandorte.
Der Französische Tragant ist eine Charakterart der trocken-warmen Regionen Österreichs. Er besiedelt bevorzugt Kalk-Magerrasen und sonnige Böschungen mit durchlässigem Untergrund. Die Pflanze wächst meist niederliegend und bildet Rosetten aus unpaarig gefiederten Blättern. Die Blütenform ist typisch für die Gruppe der Tragante, wobei die purpurnen Einzelblüten in dichten Trauben zusammenstehen. Durch seine tiefreichende Pfahlwurzel ist er hervorragend an Standorte mit sehr geringer Wasserverfügbarkeit angepasst.
11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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