Bild folgtKI-generierte IllustrationAsphodelus fistulosus
Auch bekannt als: Röhriger Affodill
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Arten
interagieren
57
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Röhrigen Affodill (Asphodelus fistulosus) sind seine hohlen, röhrenartigen Blätter und die sternförmigen, weißen Blüten mit dem feinen rosa-braunen Mittelstreifen. Da er bereits ab Februar blüht, übernimmt er eine wichtige Funktion im erwachenden Gartenjahr. Er ist an trockene, sonnige Standorte angepasst und trotzt auch längeren Hitzeperioden mühelos. Wenn du einen kiesigen Platz an einer warmen Hauswand hast, ist er dort bestens aufgehoben. Mit dieser Pflanze holst du dir eine südländische Atmosphäre in den Garten, die auch mit wenig Pflege auskommt. Probier es einfach aus, er ist wirklich unkompliziert.
Mediterraner Frühstarter: Weiße Blütensterne bereits ab Februar.
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Der ökologische Wert des Röhrigen Affodills liegt vor allem in seiner frühen Blütezeit von Februar bis April. In diesem Zeitraum ist das allgemeine Nahrungsangebot noch begrenzt, weshalb die Pflanze als wertvolle Energiequelle im Vorfrühling dient. Da in unserer Datengrundlage keine spezifischen Bestäuberarten hinterlegt sind, lässt sich die Relevanz für einzelne Arten nicht exakt benennen. Die offene Bauweise der Blüten deutet jedoch darauf hin, dass sie für verschiedene Fluginsekten, die an milden Tagen bereits aktiv sind, leicht zugänglich sind. Durch das Stehenlassen der trockenen Stängel förderst du zudem die Strukturvielfalt in deinem Garten.
Der Röhrige Affodill ist nicht als kindersicher eingestuft. Er gilt als schwach giftig, weshalb du beim Umgang mit der Pflanze oder beim Pflanzen in Bereichen mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen solltest. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit bekannten Speisepflanzen besteht bei genauer Betrachtung der hohlen Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Feb – Apr
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Suche einen Platz mit voller Sonne aus, damit sich die Blüten gut öffnen.
Der Boden muss sehr durchlässig sein, ideal ist ein Gemisch aus Sand und Schotter.
Staunässe, also stehendes Wasser im Wurzelbereich, führt schnell zu Fäulnis und muss vermieden werden.
Pflanze den Affodill entweder im Frühjahr ab März oder im Herbst bis Ende November ein.
In der Anwachsphase ist gelegentliches Gießen hilfreich, später versorgt sich die Pflanze selbst.
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da er an nährstoffarme Verhältnisse gewöhnt ist.
Verwelkte Blütenstände kannst du stehen lassen, wenn du eine Selbstaussaat wünschst.
In kalten Regionen ist ein leichter Winterschutz aus trockenem Laub oder Reisig (Fichtenzweigen) ratsam.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide kommen mit sehr wenig Wasser aus und besiedeln ähnliche karge Lebensräume.
Diese Kombination sorgt für eine gestaffelte Blütezeit von der frühen Phase bis in den Hochsommer.
Der Röhrige Affodill (Asphodelus fistulosus) wird der Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae) und der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales) zugeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst den Mittelmeerraum, er breitet sich aber durch Gartenkultur in wärmebegünstigten Lagen Mitteleuropas aus. Die Pflanze wächst meist zweijährig oder kurzlebig ausdauernd und erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 50 Zentimetern. Auffällig ist der verzweigte Blütenstand, der zahlreiche Einzelblüten trägt, die sich nacheinander öffnen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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