Bild folgtKI-generierte IllustrationArgiope bruennichi (Scopoli, 1772)
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Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) ist an ihrem markanten, gelb-schwarz gestreiften Hinterleib und dem großen Radnetz mit dem charakteristischen Zickzack-Muster, dem sogenannten Stabiliment (Verstärkungsstruktur), sofort zu erkennen. Diese Spinne baut ihre Netze bevorzugt in der bodennahen Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen), wo sie auf vorbeifliegende oder springende Insekten wie Heuschrecken und Fliegen lauert. Als geschickte Jägerin übernimmt sie in Deinem Garten eine wichtige Rolle bei der natürlichen Insektenregulierung. In den Wintermonaten wie dem Februar ist sie als ausgewachsenes Tier nicht zu sehen, da sie als Jungspinne in einem schützenden Kokon überdauert. Wenn Du dieses Tier im Sommer entdeckst, belasse die umliegenden Strukturen am besten unberührt und verzichte auf das Entfernen der Netze. Die Anwesenheit dieser Spinne zeigt Dir, dass Dein Garten genügend Insekten und eine intakte Vegetation bietet. Lass im Herbst verblühte Stauden und hohes Gras stehen, da die Spinne dort ihre Eikokons (schützende Gespinste für die Eier) für den Winter platziert. So unterstützt Du den Fortbestand dieser faszinierenden Jägerin in Deinem naturnahen Garten.
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Für Menschen ist die Wespenspinne harmlos, da ihr Gift primär auf die Betäubung kleiner Beuteinsekten ausgelegt ist. Ihre Kieferklauen können die menschliche Haut meist nicht durchdringen; ein Biss wäre höchstens mit einem leichten Bienenstich vergleichbar. Bei der normalen Gartenarbeit besteht keinerlei Gefahr durch dieses friedliche Tier.
Die Wespenspinne gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene, sonnige Lebensräume wie Wiesen oder Brachen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 15 Millimetern, während die Männchen mit etwa 6 Millimetern deutlich kleiner bleiben. Charakteristisch für diese Gattung ist die stationäre Lebensweise im Zentrum ihres stabilen Radnetzes.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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