Bild folgtKI-generierte IllustrationAraniella opisthographa (Kulczyński, 1905)
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Die Verkannte Kürbisspinne (Araniella opisthographa) ist eine kleine, leuchtend grün gefärbte Spinne mit einer Körpergröße von etwa fünf Millimetern, die kleine Radnetze (kreisförmige Fangnetze) zwischen Zweigen spannt. Du findest diesen nützlichen Gartenbewohner häufig im Geäst von Bäumen oder an Kletterpflanzen wie dem Gewöhnlichen Efeu (Hedera helix). Ihre Jagdstrategie basiert auf dem Netzbau, in dem sie als Lauerjäger (wartet passiv auf Beute) auf kleine Fluginsekten wartet. Als fleißiger Mücken- und Blattlausfresser trägt sie ganz natürlich zur Regulierung von Schädlingen in Deinem Garten bei. Die Färbung dient ihr als Tarnung im grünen Laub, was sie für Fressfeinde fast unsichtbar macht. Du kannst dieses Tier fördern, indem Du Hecken und dichte Vegetation nicht zu akribisch stutzt. Da sie ihre Netze oft in den oberen Etagen der Pflanzen anlegt, stören sie Dich bei der Gartenarbeit meist kaum. Im Februar verharrt sie noch in der Winterstarre, versteckt in schützenden Rindenritzen. Indem Du Totholz oder Laub im Garten belässt, schaffst Du wichtige Überwinterungsquartiere für sie. Ein behutsamer Umgang mit der Natur sichert das Überleben dieser nützlichen kleinen Helferin.
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Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos. Ein Biss ist aufgrund der winzigen Kieferklauen faktisch unmöglich und würde keine Symptome hervorrufen. Es besteht jedoch eine starke optische Verwechslungsgefahr mit der nah verwandten Kürbisspinne, die nur schwer unterschieden werden kann.
Die Art gehört zur Ordnung Araneae (Webspinnen) innerhalb der Familie Araneidae (Echte Radnetzspinnen). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Größe von vier bis sechs Millimetern gehört sie zu den kleineren Vertretern ihrer Familie. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte in Gärten und an Waldrändern. Biologisch ist sie eng an Gehölzstrukturen gebunden, in denen sie ihre Netze baut.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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