Bild folgtKI-generierte IllustrationAnser canagicus (Sevastianov, 1802)
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Die Kaisergans (Anser canagicus) besticht durch ihr blaugraues Gefieder mit dunklen Saeumen und den weissen Kopf, der scharf gegen den dunklen Vorderhals abgesetzt ist. Als spezialisierter Pflanzenfresser sucht dieser Vogel seine Nahrung vornehmlich in flachen Gewaesserzonen oder auf ufernahen Flaechen. Ihre Nester errichtet sie als Bodenbrueter (Vogel, der sein Nest direkt auf dem Erdboden baut) gut getarnt in der Vegetation. Diese Art gehoert zu den Kurzstreckenziehern (Voegel, die nur ueber geringe Distanzen in waermere Regionen wandern), weshalb man sie bei uns vorwiegend im Winterhalbjahr antrifft. Ihr Ruf ist ein auffaelliges, raues Trompeten, das oft im Flug ausgestossen wird. Im Garten wird man sie nur selten begruessen duerfen, es sei denn, man verfuegt ueber sehr grosse Wasserflaechen mit Bestaenden von Echtem Seegras. Auch das Kamm-Laichkraut (Stuckenia pectinata) dient ihr als wichtige Nahrungsgrundlage. Um diesen Tieren zu helfen, sollten Sie Uferbereiche moeglichst naturbelassen gestalten und von Stoerungen freihalten. Ein naturnaher Garten in Gewaessernaehe mit heimischen Wasserpflanzen bietet ihr den noetigen Rueckzugsort. Auf eine Winterfuetterung mit Brot sollte verzichtet werden, da dies die Gewaesserqualitaet verschlechtert.
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Diese Gans ist als heimische Vogelart nach dem Naturschutzrecht streng geschuetzt. Es ist untersagt, die Tiere waehrend der Brutzeit zu stoeren oder ihre Nester zu beschaedigen. Da sie als Bodenbrueter besonders empfindlich auf Unruhe reagiert, sollte man stets ausreichend Abstand halten.
Die Kaisergans wird taxonomisch in die Familie der Entenvoegel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gaensevoegel eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst laut Datenbasis Regionen in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Belgien. Sie lebt ausserhalb der Brutzeit gesellig und bevorzugt offene, kuestennahe oder wasserreiche Landschaften. Von der aehnlichen Graugans unterscheidet sie sich durch ihre geringere Koerpergroesse und die markante weisse Kopf- und Nackenpartie.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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