Bild folgtKI-generierte IllustrationAceria cephaloneus (Nalepa, 1922)
Nalepa, 1922
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Charakteristische Veränderungen an den Blättern deines Berg-Ahorns weisen oft auf die Anwesenheit der heimischen Ahorn-Gallmilbe (Aceria cephaloneus) hin. Dieses winzige Tier gehört zur Familie der Gallmilben (Eriophyidae) und ist ein hochspezialisierter Bewohner, der eng an seine Wirtspflanze gebunden ist. In deinem Garten lebt die Art als Pflanzenfresser, der sich von den Säften des Baumes ernährt. Als heimische Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Artenvielfalt. Du musst dir keine Sorgen um die Lebenskraft deines Baumes machen, da die Milben keine nennenswerten Schäden anrichten. Ihre ökologische Rolle besteht darin, Teil des komplexen Nahrungsnetzes im Garten-Ökosystem zu sein. In der ökologischen Gartenkultur wird diese Art als völlig harmlos angesehen, weshalb keine Maßnahmen zur Bekämpfung notwendig sind. Ein Eingriff in die natürlichen Abläufe ist nicht erforderlich, da sich die Bestände meist von selbst regulieren. Du kannst die Anwesenheit dieser Spezialisten als Zeichen für ein funktionierendes Naturgefüge in deinem Garten betrachten. Es fallen keine Kosten für den Pflanzenschutz an, wenn du der Natur ihren freien Lauf lässt.
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Dieses Tier ist für Menschen und Haustiere völlig harmlos. Es gibt keine Hinweise auf eine Gefährdung der Gartenbestände, weshalb die Art als unbedenklich eingestuft wird. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus besteht für diese Milbenart nicht.
Die Ahorn-Gallmilbe (Aceria cephaloneus) wird taxonomisch (nach Verwandtschaftsgrad geordnet) in die Familie der Gallmilben (Eriophyidae) eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Lebensweise ist durch eine strikte Spezialisierung auf den Berg-Ahorn als ausschließliche Nahrungsquelle und Lebensraum geprägt. In ihrer Gattung Aceria ist sie eine von vielen Arten, die eine enge Bindung an bestimmte Gehölze eingegangen sind.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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