Ein naturnaher Garten schuetzt Erdkroeten und foerdert die Artenvielfalt. Lerne die oekologischen Zusammenhaenge und praktische Tipps kennen!
Ein naturnaher Garten ist mehr als nur ein schoener Anblick; er ist ein lebendiger Mikrokosmos, der einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Biodiversitaet leistet. Besonders Erdkroeten profitieren von solchen Gaerten. Aber warum ist das so? Lass uns gemeinsam eintauchen in die oekologischen Zusammenhaenge!
Erdkroeten (Bufo bufo) sind sogenannte Bioindikatoren. Das bedeutet, ihr Vorkommen und ihre Gesundheit geben uns Aufschluss ueber den Zustand eines Oekosystems. Da Erdkroeten sowohl im Wasser als auch an Land leben und sich von einer Vielzahl von Insekten und anderen Kleintieren ernaehren, reagieren sie empfindlich auf Veraenderungen in ihrer Umwelt. Ein naturnaher Garten bietet ihnen:
Ein naturnaher Garten foerdert nicht nur die Erdkroetenpopulation, sondern auch die Biodiversitaet insgesamt. Hier eine Uebersicht, wie verschiedene Elemente im Garten zum Oekosystem beitragen:
| Element im Garten | Funktion fuer die Biodiversitaet |
|---|---|
| Heimische Wildpflanzen | Bieten Nahrung und Lebensraum fuer Insekten, Voegel und andere Tiere. Viele Insekten sind auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. |
| Totholz | Dient als Lebensraum fuer Insekten, Pilze und andere Organismen. Zersetzer bauen das Totholz ab und fuehren Naehrstoffe dem Boden zu. |
| Steinhaufen | Bieten Versteckmoeglichkeiten fuer Reptilien, Amphibien und Insekten. Unter den Steinen herrscht ein feuchtes Klima, das viele Lebewesen bevorzugen. |
| Naturnaher Gartenteich | Dient als Lebensraum fuer Wasserpflanzen, Insektenlarven, Amphibien und andere Wassertiere. Der Teich reguliert das Kleinklima und sorgt fuer eine hoehere Luftfeuchtigkeit. |
| Verzicht auf Pestizide | Schont die Nahrungsgrundlage von Voegeln, Amphibien und anderen Tieren. Foerdert die Vielfalt der Insekten und anderer Wirbelloser. |
| Verzicht auf chemische Duenger | Verhindert die Ueberduengung des Bodens und foerdert ein gesundes Bodenleben. Staerkt die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schaedlinge und Krankheiten. |
Auch im Februar, auch wenn es kalt ist, kannst Du schon etwas tun. Hier sind ein paar Anregungen:
Hauptartikel: Erdkröten im Garten: Ansiedeln, fördern & richtig schützen
Sie sind Bioindikatoren und helfen, Schaedlinge zu kontrollieren. Ihr Bestand zeigt die Gesundheit des Gartens.
Dichte, bodennahe Pflanzen wie Steinbrech bieten Schutz und Feuchtigkeit. Glockenblumen sind auch gut.
Flache Uferzonen & heimische Pflanzen sind wichtig. Vermeide Fischbesatz, der die Larven frisst.
Verzichte auf Chemie. Kompost und Mulch sind besser und foerdern das Bodenleben.
Hauptartikel: Erdkröten im Garten: Ansiedeln, fördern & richtig schützen




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