Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia cracca subsp. cracca
Typisch fuer die Vogel-Wicke sind die dichten, kräftig blauvioletten Bluetentrauben, bei denen alle Einzelblueten auffaellig nach einer Seite ausgerichtet sind. Du erkennst sie zudem an ihren fein gefiederten Blaettern, die in einer verzweigten Ranke enden, mit der sie geschickt an Nachbarpflanzen emporwächst. Als heimische Wildpflanze in Deutschland und der Schweiz ist sie eine wertvolle Bereicherung fuer Naturgaerten, da sie vertikale Strukturen an frischen Standorten schafft. Da sie im Halbschatten gedeiht, begruent sie auch jene Gartenbereiche, die fuer viele Prachtstauden zu schattig sind. Wenn du eine robuste Kletterpflanze mit wildem Charakter suchst, ist diese Wicke die richtige Wahl fuer dich.
Heimische Kletterkuenstlerin: Die Vogel-Wicke bringt blaues Leuchten in Halbschatten.
Als heimische Kletterpflanze ist die Vogel-Wicke ein wichtiger Baustein fuer die oekologische Vielfalt in unseren Gaerten. Da sie bevorzugt frische Standorte besiedelt, bietet sie in diesen Lebensraeumen eine wertvolle vertikale Struktur fuer die lokale Tierwelt. Auch wenn in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen Bestaeuberarten fuer diese Unterart gelistet sind, ist sie als Wildpflanze fest in die regionalen Nahrungsketten eingebunden. Das dichte Blattwerk bietet Schutzraeume fuer verschiedene Bewohner, waehrend die spaet reifenden Samen eine natuerliche Ressource darstellen. Durch die Integration solcher heimischer Arten foerderst du ein stabiles und natuerliches Gleichgewicht in deinem Garten.
Die Vogel-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die Samen in den Huelsen enthalten Stoffe, die bei Verzehr zu Unvertraeglichkeiten oder gesundheitlichen Beschwerden fuehren koennen. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist aufgrund der charakteristischen Ranken und der einseitswendigen Bluetentrauben fuer geuebte Augen unwahrscheinlich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.63 m
Standort: Waehle einen Platz im Halbschatten (halbschattig bedeutet: lichte Sonne ohne pralle Mittagshitze).
Boden: Die Erde sollte 'frisch' sein, also eine gleichmaessige, mäßige Feuchtigkeit aufweisen und nicht vollstaendig austrocknen.
Naehrstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf) reicht ihr normaler, lockerer Gartenboden vollkommen aus.
Pflanzzeit: Du kannst sie idealerweise von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November setzen, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht; ein Rueckschnitt der vertrockneten Triebe erfolgt erst im spaeten Winter.
Vermehrung: Sie breitet sich durch Samen und unterirdische Auslaeufer aus, bleibt dabei aber meist im Rahmen.
Winteraspekt: Lass die abgestorbenen Ranken ueber den Winter stehen, da sie Kleinstlebewesen Schutz bieten.
Kombination: Eine passende Partnerin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) - beide teilen die Vorliebe fuer frische Bodenverhaeltnisse und ergaenzen sich wunderbar in ihren Wuchsformen.
Die Vogel-Wicke (Vicia cracca subsp. cracca) gehoert zur Ordnung der Schmetterlingsbluetenartigen (Fabales) und zur Familie der Huelsenfruechtler (Fabaceae). Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in unserer Region in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet ist und bevorzugt frische Wiesen sowie lichte Saeume besiedelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren kletternden Wuchs aus, wobei sie sich mit Hilfe von Blattkranken an der Vegetation festhaelt. Als Hemikryptophyt (Pflanze mit Erneuerungsknospen an der Erdoberflaeche) ueberdauert sie den Winter bodennah, um im Fruehjahr erneut auszutreiben.
3 Videos zu Vogel-Wicke



•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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