Bild folgtKI-generierte IllustrationValeriana tripteris
Auch bekannt als: Dreiblättriger Baldrian, Dreischnittiger Baldrian
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Stein-Baldrian (Valeriana tripteris) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Pflanze zeigt markante, dreiteilige Stängelblätter und dichte, weiße bis zartrosa Blütendolden. In deinem Garten übernimmt er eine wichtige Rolle als ausdauernder Bewohner für kühler gelegene, frische Stellen im Halbschatten. Da er von Natur aus auf mageren Böden wächst, hilft er dir dabei, die Artenvielfalt an schattigeren Plätzen zu fördern, ohne dass du viel düngen musst. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und passt wunderbar in naturnahe Pflanzungen. Du machst hier alles richtig, wenn du ihm einen Platz gönnst, an dem er sich über Jahre ungestört etablieren darf.
Blütenzauber von Mai bis September: Der robuste Spezialist für magere Schatten.
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Als heimische (indigene) Art ist der Stein-Baldrian ein wertvoller Baustein für die regionale Biodiversität in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit seiner langen Blütezeit von Mai bis September bietet er über viele Monate hinweg eine konstante Struktur im Gartenökosystem. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle als Schwachzehrer, wodurch er spezialisierte Pflanzengemeinschaften auf mageren Böden unterstützt. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, ist er eng in das unterirdische Netzwerk des Bodens eingebunden. Er trägt dazu bei, die natürliche Flora der Berg- und Waldregionen in den Siedlungsraum zu bringen.
Der Stein-Baldrian wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du bei kleinen Kindern im Garten Vorsicht walten lassen solltest. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Baldrian-Arten, die jedoch oft ähnliche Standortansprüche haben. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.24 m
Der Stein-Baldrian gedeiht am besten an einem Standort im Halbschatten.
Der Boden sollte 'frisch' sein, was bedeutet, dass die Erde eine gleichmäßige Feuchtigkeit halten muss, ohne dass Staunässe (stehendes Wasser) entsteht.
Als 'Schwachzehrer' benötigt die Pflanze einen mageren Boden mit wenigen Nährstoffen; verzichte daher auf zusätzlichen Dünger.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Da die Art eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) eingeht, profitiert sie von einem lebendigen, ungestörten Gartenboden.
Ein Rückschnitt ist nach der Blütezeit möglich, aber für die ökologische Entwicklung nicht zwingend notwendig.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die kurzen unterirdischen Ausläufer der Pflanze.
Achte bei der Standortwahl darauf, dass der Platz nicht zu heiß und trocken wird.
Gute Partnerin: Die Wald-Akelei (Aquilegia vulgaris) – beide teilen die Vorliebe für frische, halbschattige Standorte und fördern gemeinsam eine naturnahe Vegetationsstruktur.
Der Stein-Baldrian (Valeriana tripteris) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in den Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als indigen (einheimisch) gilt. Sein typischer Lebensraum umfasst lichte Wälder und frische Standorte in montanen bis alpinen Lagen. Morphologisch ist er für Laien besonders gut an seinen Stängelblättern erkennbar, die fast immer aus drei Teilblättchen bestehen. Er wird auf der Roten Liste als ungefährdet geführt und ist ein fester Bestandteil der regionalen Flora, der durch kurze Ausläufer auch zur Bodenbefestigung beitragen kann.
3 Videos zu Stein-Baldrian



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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