Bild folgtKI-generierte IllustrationValeriana montana
20
Arten
interagieren
48
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Berg-Baldrian (Valeriana montana) sind seine doldenartigen, hellrosa bis weißen Blütenköpfe, die über den glatten, ungeteilten Blättern thronen. In deinem Naturgarten ist er eine wichtige Bereicherung, da er Schmetterlingen wie dem Gelbringfalter (Pararge petropolitana) und dem Rapsweißling (Pieris napi) eine zuverlässige Nektarquelle bietet. Er bringt alpine Eleganz in Beete, die nicht zu trocken sind. Mit dieser Pflanze förderst du gezielt die Artenvielfalt der Mittel- und Hochgebirgsregionen. Du machst hier alles richtig, wenn du einen mageren, aber frischen Standort wählst.
Alpine Blütenpracht für Schmetterlinge: Nektarquelle von Mai bis September.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere der Gelbringfalter (Pararge petropolitana) von dieser Art, der in den Bergregionen auf den Nektar angewiesen ist. Auch der Rapsweißling (Pieris napi) besucht die Blüten regelmäßig während der langen Blühphase von Mai bis September. Da die Pflanze indigene (einheimische) Wurzeln hat, ist sie perfekt an die hiesige Insektenwelt angepasst. Die Samenstände bieten zwar keine großen Futtermengen für Vögel, dienen aber im Winter als wichtiges Versteck für kleine Wirbellose, wenn du die Stängel über die kalte Jahreszeit stehen lässt.
Der Berg-Baldrian wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie alle Baldrian-Arten enthält er Wirkstoffe, die bei unsachgemäßem Verzehr von Pflanzenteilen zu Unwohlsein führen können. Achte daher darauf, dass Kinder nicht mit der Pflanze spielen oder Teile davon in den Mund stecken.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Erde sollte mager sein, da die Pflanze ein Schwachzehrer (kommt mit wenig Nährstoffen aus) ist.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte stets "frisch" sein, was eine mäßige, gleichmäßige Feuchte ohne Staunässe (stehendes Wasser) bedeutet.
Pflanzzeit: Setze den Berg-Baldrian idealerweise von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; das Stehenlassen der Samenstände hilft der natürlichen Vermehrung.
Vermehrung: Du kannst die Staude im zeitigen Frühjahr durch Teilung des Wurzelstocks vermehren.
Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis). Beide Arten teilen sich ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte und ergänzen sich optisch sowie ökologisch als Insektenweiden.
Der Berg-Baldrian gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt steinige Hänge, Kalkschutthalden und lichte Wälder in montanen bis alpinen Höhenstufen. Ein markantes Merkmal sind die ganzrandigen, eiförmigen Grundblätter, die ihn von anderen Baldrian-Arten mit fiederspaltigen Blättern unterscheiden. Er wächst ausdauernd als Staude und erreicht meist Wuchshöhen zwischen 20 und 60 Zentimetern.
16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →