Bild folgtKI-generierte IllustrationTilia platyphyllos subsp. grandifolia
Du erkennst die Sommer-Linde (Tilia platyphyllos subsp. grandifolia) an ihren großen, herzförmigen Blättern, die auf der Unterseite in den Nervenwinkeln hell behaart sind. Als heimische Baumart ist sie ein bedeutender Bestandteil unserer Landschaft und geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was die Vitalität des Bodens stärkt. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines langlebigen Strukturgebers, der das Mikroklima spürbar verbessert. Auch ohne vorliegende Daten zu spezifischen Insektenbesuchern ist dieser Baum ein Ankerpunkt für das ökologische Gleichgewicht. Wenn du den Platz hast, schenkst du mit ihr kommenden Generationen einen wertvollen Naturraum.
Heimische Beständigkeit: Ein Baum für Generationen und ein gesundes Bodenleben.
Der ökologische Wert der Sommer-Linde liegt primär in ihrer Funktion als heimisches Gehölz und Bodenverbesserer. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine spezielle Form der Pilzsymbiose, fördert sie ein stabiles Netzwerk im Erdreich. Da für diese Unterart keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen in der Datenbank vorliegen, steht ihre strukturelle Bedeutung im Vordergrund. Als langlebiger Baum bietet sie über Jahrzehnte hinweg geschützte Räume für die lokale Fauna und trägt zur Humusbildung bei. Die herbstliche Laubstreu ist zudem eine wichtige Grundlage für bodenlebende Organismen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
29.82 m
Die Sommer-Linde benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Platz, um ihre volle Krone entfalten zu können. Da keine spezifischen Feuchtigkeitswerte vorliegen, solltest du auf einen tiefgründigen, eher nährstoffreichen Boden achten, der den kräftigen Wurzeln genügend Raum bietet.
Pflanzzeit: Idealerweise von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Standort: Beachte bei der Standortwahl die stattliche Endgröße und halte ausreichend Abstand zu Gebäuden ein.
Pflege: In den ersten Jahren ist eine regelmäßige Bewässerung bei Trockenheit wichtig.
Mykorrhiza: Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Wurzelsymbiose) ist der Baum gut an die Nährstoffaufnahme angepasst.
Kombinationsempfehlung: Als bodendeckende Partnerin eignet sich das Buschwindröschen (Anemone nemorosa), da beide gemeinsam in heimischen Waldgesellschaften vorkommen und die Linde im Frühjahr genügend Licht für den Austrieb der Waldblumen lässt.
Die Sommer-Linde (Tilia platyphyllos subsp. grandifolia) ist eine Unterart innerhalb der Gattung der Linden und ist in Deutschland heimisch. Sie besiedelt natürlicherweise nährstoffreiche Laubmischwälder und Bergwälder der gemäßigten Zone. Ein markantes Merkmal sind die behaarten jungen Triebe und die symmetrische, hochgewölbte Krone. Die Borke (die schützende äußere Rinde) zeigt bei älteren Bäumen ein charakteristisches Furchenmuster.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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