Bild folgtKI-generierte IllustrationThuja occidentalis
Auch bekannt als: Gemeiner Lebensbaum, Abendländischer Lebensbaum
An ihren dachziegelartig uebereinanderliegenden Schuppenblaettern laesst sich die Abendländische Thuja (Thuja occidentalis) sofort erkennen. Diese flachen, fächerförmigen Zweige verstroemen beim Verreiben einen markanten, wuerzigen Duft und bleiben das ganze Jahr ueber gruen. In deinem Naturgarten dient sie vor allem als wertvoller Strukturgeber, der auch im tiefsten Winter Sichtschutz und Geborgenheit bietet. Da sie als heimisch in Oesterreich gelistet ist, fuegt sie sich gut in die regionale Gartengestaltung ein. Als Gaertner kannst du mit ihr Raeume schaffen, in denen sich die heimische Tierwelt sicher zurueckziehen kann.
Immergruener Strukturgeber und robuster Schutzraum fuer das ganze Jahr.
Als immergruenes Gehoelz uebernimmt diese Art eine wichtige Schutzfunktion in der kalten Jahreszeit. In den dichten Schuppenzweigen finden viele Lebewesen einen sicheren Rueckzugsort vor Witterungseinfluessen und Fressfeinden. Die kleinen Samen in den Zapfen koennen waehrend der Wintermonate als Nahrung dienen, wenn andere Quellen bereits erschoepft sind. Da fuer diese Art keine spezifischen Daten zu Bluetenbesuchern oder Schmetterlingsraupen vorliegen, liegt ihr Hauptwert fuer die Biodiversitaet in der Bereitstellung von ganzjaehrigem Lebensraum und Nistplaetzen.
Die Abendländische Thuja ist in allen Teilen giftig und wird als nicht kindersicher eingestuft. Besonders das enthaltene Thujon kann bei Verzehr oder Hautkontakt gesundheitliche Probleme verursachen. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit der ebenfalls giftigen Gemeinen Eibe (Taxus baccata), die jedoch nadelartige Blaetter anstelle von Schuppen besitzt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Schuppenförmig
Pflanzenhöhe
18.59 m
Die Thuja bevorzugt einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten auf bodenfeuchten, tiefgruendigen Untergruenden. * Da sie empfindlich auf Trockenheit reagiert, solltest du fuer eine gleichmaessige Feuchtigkeit sorgen, besonders in trockenen Sommern. * Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehling von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, sofern der Boden offen (frostfrei) ist. * Ein regelmaessiger Formschnitt erfolgt am besten im Spaetsommer, wobei du nur im gruenen Bereich schneiden darfst, da die Pflanze aus altem Holz nicht mehr austreibt. * Die Vermehrung kann durch Stecklinge (abgetrennte Zweigstuecke zur Bewurzelung) im Spaetsommer gelingen. * Eine Duengung mit Kompost im Fruehjahr unterstuetzt die Vitalitaet. * Als Begleitpflanze eignet sich die Gemeine Eibe (Taxus baccata) hervorragend. * Beide teilen die Vorliebe fuer kalkhaltige, frische Boeden und bilden gemeinsam eine dichte, immergruene Kulisse, die als Windschutz fuer empfindlichere Stauden dient.
Die Abendländische Thuja (Thuja occidentalis) gehoert zur Familie der Zypressengewaechse (Cupressaceae). In der Region ist sie vor allem in Oesterreich verbreitet und besiedelt dort Gaerten sowie Parkanlagen. Charakteristisch ist ihr meist kegelfoermiger Wuchs und die Borke (aeusserste Gewebeschicht des Stammes), die sich in schmalen Streifen abloest. Die kleinen, zapfenartigen Fruechte stehen aufrecht an den Zweigspitzen und verfaerben sich bei Reife braun.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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