Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphyotrichum ericoides
Auch bekannt als: Erika-Aster, Myrten-Aster, Septemberkraut, Heide-Aster
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren winzigen, nadelartigen Blättern und den unzähligen weißen Blütensternen lässt sich die Myrthen-Aster (Symphyotrichum ericoides) sofort erkennen. In meinem Garten schätze ich sie besonders als späte Kraftquelle für Insekten, wenn die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind. Sie bietet wertvollen Lebensraum für verschiedene Falter, unter anderem profitiert der spezialisierte Astern-Mönch (Cucullia asteris) von ihr. Wenn du einen robusten Spätblüher suchst, der wenig Arbeit macht und trotzdem prachtvoll aussieht, ist sie die ideale Wahl für dich. Du wirst staunen, wie viel Leben sie im Herbst noch in deine Beete bringt.
Weißes Blütenmeer im Herbst: Die lebenswichtige Kinderstube für den Astern-Mönch.
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Diese Aster ist eine unverzichtbare Kinderstube für heimische Schmetterlinge. Besonders die Raupen der Glanzeule (Lacanobia oleracea) und des Birkenspanners (Biston betularia) nutzen ihre Blätter als wichtige Nahrungsgrundlage. Auch der spezialisierte Astern-Mönch (Cucullia asteris) ist auf solche Bestände angewiesen. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als natürliche Futterstation für heimische Vögel, die die kleinen Samen picken. Da sie bis weit in den Herbst hinein blüht, schließt sie eine kritische Lücke im Nahrungsangebot, wenn andere Quellen bereits versiegt sind.
Bitte beachte, dass die Myrthen-Aster als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen, solltest du sie daher mit Bedacht platzieren. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Wildpflanzen, wenn man auf die charakteristischen feinen Blätter achtet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.9 m
Standort: Wähle für die Pflanze einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Erde sollte gut durchlässig und eher trocken bis frisch sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt sie nicht.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel im späten Winter fördert die allgemeine Vitalität.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im zeitigen Frühjahr einfach mit dem Spaten teilen und an neuen Stellen einpflanzen.
Kombinationsempfehlung: Eine wunderbare Partnerin ist die Kalk-Aster (Aster amellus).
Ökologische Begründung: Beide Arten sind in der Region heimisch und ergänzen sich hervorragend in ihrer Blütezeit.
So schaffst du ein kontinuierliches Nahrungsangebot für Bestäuber über viele Wochen hinweg.
Die Pflanze ist sehr robust und benötigt in der Regel keine zusätzliche Düngung.
Die Myrthen-Aster gehört zur Gattung Symphyotrichum und ist in Österreich heimisch. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Standorte und zeichnet sich durch einen buschigen, standfesten Wuchs aus. Kennzeichnend sind die sehr feinen, fast heidekrautartigen Blätter, die ihr den botanischen Namen verliehen haben. Als ausdauernde Staude (eine mehrjährige Pflanze, die jedes Jahr neu austreibt) bildet sie im Spätherbst eine enorme Anzahl an kleinen Korbblüten (Blütenstand aus vielen eng sitzenden Einzelblüten).
1 Video zu Myrten-Aster

•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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