Bild folgtKI-generierte IllustrationSpergularia marina
Auch bekannt als: Spergularia marina
An ihren schmalen, fleischigen Blättern und den zierlichen, blassrosa Blüten mit hellem Zentrum lässt sich die Salz-Schuppenmiere (Spergularia marina) sofort erkennen. Als heimischer Archäophyt (eine vor dem Jahr 1492 eingewanderte Art) ist sie eine wunderbare Ergänzung für Gärten, die Wert auf regionale Ursprünglichkeit legen. Besonders interessant ist ihre Symbiose mit Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel), die die Vitalität des Bodens fördert. Da sie als nicht gefährdet eingestuft wird, bietet sie eine stabile Grundlage für die natürliche Vielfalt. Wenn Du eine robuste Pflanze für sonnige Standorte suchst, die auch mit mäßiger Feuchtigkeit gut zurechtkommt, ist sie eine ideale Wahl für Deine Beete.
Robuste Küsten-Schönheit: Die Salz-Schuppenmiere für sonnige Naturbeete.
Die Salz-Schuppenmiere leistet einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit durch ihre Verbindung zur Arbuskulären Mykorrhiza (AM), welche das unterirdische Pilzgeflecht stärkt. Als heimische Art in der gesamten DACH-Region ist sie perfekt an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst. Da sie nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht, ist sie ein verlässlicher Bestandteil für die dauerhafte Gestaltung eines Naturgartens. In den Wintermonaten können ihre reifenden Samen als Nahrungsquelle für Vögel dienen, was die winterliche Vitalität im Garten unterstützt. Ihre Anwesenheit fördert die biologische Stabilität, indem sie als Pionierart offene Bodenstellen besetzt.
Die Salz-Schuppenmiere wird als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollte darauf geachtet werden, dass Kinder die Pflanzenteile nicht verzehren. Für einen Haushalt mit kleinen Kindern empfiehlt sich ein Standort im hinteren Bereich des Beetes.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.12 m
Wähle für die Salz-Schuppenmiere einen Standort in der vollen Sonne aus.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, damit die Pflanze gut gedeiht.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normaler Gartenerde ohne zusätzliche Düngung bestens zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte beim Pflanzen darauf, dass der Boden offen und nicht gefroren ist.
Da die Art eine Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) eingeht, solltest du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Selbstaussaat der reifenden Samen.
Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du sie außerhalb der Reichweite kleiner Kinder platzieren.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) passt hervorragend, da beide ähnliche Lichtansprüche teilen.
Auch die Salz-Aster (Tripolium pannonicum) ist eine ideale Begleiterin, da beide Arten natürlicherweise in ähnlichen Pflanzengesellschaften vorkommen.
Die Salz-Schuppenmiere (Spergularia marina) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie wächst meist niederliegend oder aufsteigend und bildet kleine Kapselfrüchte aus, die für die Ausbreitung sorgen. Als Pionierpflanze besiedelt sie bevorzugt lichte Standorte und ist morphologisch durch ihre sukkulentenähnlichen (wasserspeichernden) Blätter an spezielle Bodenbedingungen angepasst. Ihr Status als indigen (einheimisch) macht sie zu einem wertvollen Bestandteil der regionalen Flora in Mitteleuropa.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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