Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix triandra
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Mandel-Weide sofort an ihrer ungewöhnlichen Rinde, die im Alter in dünnen Platten abblättert und zimtbraune Flecken hinterlässt – ganz ähnlich wie bei einer Platane. Für deinen Naturgarten ist sie ein wertvoller Baustein, da sie die wichtigste Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten bildet. So ist sie die entscheidende Raupenfutterpflanze für das Weiden-Kahneulchen (Earias clorana). Wenn du einen sonnigen Platz mit feuchtem Boden hast, ist dieser Strauch eine Bereicherung für die Artenvielfalt in deiner Nachbarschaft. Du machst damit alles richtig, wenn du einen Beitrag zum Erhalt heimischer Falter leisten willst.
Exklusives Kinderzimmer für das seltene Weiden-Kahneulchen.
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Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Mandel-Weide eine unverzichtbare Raupenfutterpflanze für das Weiden-Kahneulchen (Earias clorana), einen kleinen Nachtfalter, der auf diese Gattung spezialisiert ist. Da sie eine indigene Art ist, fügt sie sich perfekt in das heimische Ökosystem ein. Die Mykorrhiza-Verbindung (EM) im Wurzelbereich fördert zudem ein gesundes Bodenleben. Als frühblühendes Gehölz bietet sie im zeitigen Frühjahr eine wichtige erste Energiequelle für Insekten, die aus der Winterruhe erwachen, auch wenn die Samen im Winter weniger als Vogelfutter dienen als vielmehr der Windausbreitung.
Die Mandel-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Weidenarten enthält sie Gerbstoffe und Salicin in der Rinde, was bei direktem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. Achte bei der Standortwahl darauf, wenn kleine Kinder im Garten spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.68 m
Standort: Suche einen vollsonnigen Platz aus, damit die Pflanze kräftig wächst.
Boden: Sie gedeiht am besten auf feuchten Untergründen und gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf).
Pflanzzeit: Setze junge Sträucher am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Die Weide lebt in einer Symbiose als Mykorrhiza (EM) – das ist eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln, die die Nährstoffaufnahme verbessert.
Ein Rückschnitt ist problemlos möglich, da sie sehr ausschlagfreudig ist.
Vermehrung: Du kannst im Winter einfach Steckhölzer direkt in die Erde stecken.
Gute Partnerin: Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist eine ideale Begleiterin, da beide ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte haben und gemeinsam einen natürlichen Ufersaum bilden.
Die Mandel-Weide (Salix triandra) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) in der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Sie ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz und besiedelt bevorzugt feuchte Uferstandorte. Auffällig sind ihre schmalen Blätter und die namensgebenden drei Staubblätter in den männlichen Blütenkätzchen. In der Natur gilt sie als stabil und ist in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft.
3 Videos zu Mandel-Weide



2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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